GANDERKESEE Ein wenig frustriert war Raphael Riekers schon. „Es ist doch ewig die alte Leier bei uns“, sagte der Trainer der Bezirksliga-Fußballer des TSV Ganderkesee nach dem Nachbarschaftsduell gegen Jahn Delmenhorst. Sein Team hatte am Sonnabend wieder einmal gar nicht schlecht gespielt, stand nach dem Schlusspfiff aber bereits zum zehnten Mal in dieser Saison mit leeren Händen da. „Wir nutzen unsere Chancen nicht, und unsere Fehler werden bestraft“, erklärte Riekers die 0:2 (0:1)-Heimniederlage.

„Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn der TSV zu Beginn seine Möglichkeiten verwertet hätte“, überlegte auch Jahn-Trainer Matthias Kaiser, der mit seiner Mannschaft nun kräftig im Rennen um den Aufstiegsplatz – der TSV Oldenburg darf nicht in die Landesliga – mitmischt. Nach sieben Spieltagen lag Jahn mit vier Punkten auf Rang 13. Zehn Partien später hat das Team 29 Zähler auf dem Konto und ist Vierter.

Am Sonnabend gingen beide Teams mit der Devise ins Spiel, dem Gegner keinen Raum zu lassen und auf Konter zu lauern. Das gelang den gut organisiert stehenden Ganderkeseern zunächst besser. Bereits in der dritten Minute hätten sie in Führung gehen müssen. Nach einem Steilpass ließ Bastian Mahlendorf Jahn-Torwart Jann Barkemeyer aussteigen, geriet aber etwas zu weit nach rechts und schoss zu lasch. So kam Patrick Schumachers Grätsche noch rechtzeitig. Auch die nächsten Chancen hatte der TSV. Doch eine Glanzparade von Barkemeyer nach einem Freistoß von Tobias Böhm (13.) und das Knie von Artjom Prieb nach einem Mahlendorf-Schuss (14.) verhinderten das 1:0. Das rächte sich bitter: Marc Pawletta brachte die Gäste nach ihrem ersten wirklich guten Angriff in Führung (24.). Anschließend kontrollierte Jahn das Spielgeschehen. Der TSV gab sich zwar nie auf, sorgte aber auch kaum für Aufregung in der Jahn-Defensive. Nur Stephan Asche hatte eine klare Chance (83.). Doch quasi im Gegenzug entschied Pawletta nach glänzender Vorabeit von Zana Ibrahim die Partie für die Delmenhorster (85.).

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Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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