Hoykenkamp Mit 32:36 (13:17) verloren die Handballer der TS Hoykenkamp im Nachbarschaftsderby die Partie gegen die HSG Delmenhorst und warten damit auch weiterhin auf den ersten Sieg in der Verbandsliga.

In dieser kampfbetonten Partie spielten beide Teams zeitweise ohne Deckung, denn hüben wie drüben nutzten die Angreifer ihre Chancen schnell und konsequent und kamen so zu einfachen Toren. Nach Startproblemen legte Hoykenkamp dann ein 3:1 vor, doch in der Folge steigerten sich zunächst die Gäste. Besonders Frederic Oetken gab nun richtig Gas, und mit seinen Toren drehte die HSG das Spiel zum 7:3. Auch als TS-Trainer Thorsten Stürenburg die Deckungsformation offensiver ausrichtete, kamen die Delmestädter zu weiteren Treffern und bauten den Vorsprung auf 11:6 (19.) aus.

Hoykenkamp kämpft

Nach dem Seitenwechsel versuchte es die Turnerschaft dann mit einer kurzen Deckung gegen Oetken, doch jetzt hatten die anderen HSG-Angreifer mehr Platz und nutzten diesen auch. Hoykenkamp gab sich aber nicht geschlagen und kam bis Mitte der zweiten Hälfte wieder auf 20:24 heran. Im weiteren Verlauf der Partie hatte Hoykenkamp gleich mehrere große Chancen, den Rückstand weiter zu verkürzen, doch der in der zweiten Hälfte eingewechselte HSG-Keeper Kerry Hoppe blieb in entscheidenden Situationen Sieger und hielt mit tollen Paraden den Vorsprung fest. So setzten sich die Delmenhorster erneut auf 29:24 (50.) ab und schienen die Partie nun auch sicher nach Hause zu bringen. Doch gab sich die Stürenburg-Sieben noch lange nicht geschlagen, und mit großem Einsatz kämpfte man sich erneut heran. Als Hergen Schwarting dann das 30:31 (55.) erzielte, wankte der Favorit, und es schien sogar noch mehr möglich für die TSH. Doch eine bescheidene Wurfausbeute verhinderte in der Schlussphase mehr.

Stürenburg enttäuscht

Enttäuscht zeigte sich der Hoykenkamper Coach nach Spielende: „Wir hatten die große Chance, das Spiel zu drehen. Doch genau da nahmen sich unsere Schützen Würfe, die nicht hätten sein brauchen. Wenn man sich so in ein Spiel reinbeißt, darf man sich so einen Wurf eigentlich nicht nehmen.“

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