Sandkrug Kämpfen und möglichst viele Punkte bis Ostern holen: Das haben sich die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug im Abstiegskampf der Oberliga für die kommenden Wochen als Ziel gesetzt. Den Anfang wollen die Sandkruger an diesem Samstag im Heimspiel gegen die HSG Barnstorf/Diepholz machen – Anwurf in der Sporthalle an der Schultredde: 19.30 Uhr.

Von der Papierform her ist die TSG als Tabellenvorletzter gegen die sechstplatzierten Diepholzer zwar in der Außenseiterrolle. Doch die zuletzt schwächelnde HSG, die vom in Wildeshausen wohnenden Dag Rieken (vorher Trainer des TV Neerstedt) gecoacht wird, hat aktuell große personelle Probleme. Bei den Gästen werden mit Torhüter Donatas Biras, Kreisläufer Andrius Gervé, Rückraumakteur Arunas Srederis sowie Stefan Beljic und Cedric Quader mehrere Leistungsträger fehlen. Weitere Spieler drohen grippekrank oder mit anderen Verletzungen auszufallen. Deswegen hatte sich die HSG auch um eine Spielverlegung bemüht, die TSG stimmte diesem Wunsch aber nicht zu. „Wir wollen jetzt im Spielrhythmus bleiben“, begründet TSG-Trainer Hauke Rickels. Sicherlich seien durch diese Umstände die Chancen auf einen Heimsieg für sein Team nicht schlechter – „gewonnen haben wir deswegen aber noch lange nicht“, warnt der A-Lizenz-Inhaber.

Klar ist aber, dass die Sandkruger zwei Punkte im Abstiegskampf nach zuletzt drei Niederlagen sehr gut gebrauchen könnten, damit der Rückstand zu den rettenden Plätzen nicht weiter wächst. „Die Moral und die Stimmung sind weiter top. Alle wissen, worum es geht. Wir haben gut trainiert und könnten jetzt einfach mal ein Highlight gebrauchen, um in einen neuen Moove zu kommen“, verbildlicht Rickels. Der Coach, der selbst erkältungstechnisch etwas angeschlagen ist, hofft, dass ihm seine Bestbesetzung zur Verfügung steht. „Von der Grippewelle sind wir bislang zum Glück verschont geblieben“, sagt Rickels. Er bangt lediglich um den Einsatz von Linksaußen Tjark Sauer, der sich beim Training am Donnerstag eine leichte Bänderdehnung zugezogen hat. Mit muskulären Problemen haben Robert Langner und Keno Fokken zu kämpfen. „Wichtig wird sein, dass wir endlich einmal wieder von Anfang an hellwach sind und nicht den Start verschlafen. Wenn wir dann unsere Chancen besser nutzen als zuletzt, könnte es klappen“, hofft Rickels.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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