Sandkrug Mit dem nächsten Derby geht es für die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug weiter: An diesem Sonnabend (19.30 Uhr) gastiert die Mannschaft von TSG-Trainer Grzegorz Goscinski beim TV Cloppenburg.

Den Sandkrugern fiel es in dieser Woche schwer, sich nach der Verletzung von Simon Carstens, der sich gegen Neerstedt einen Jochbeinbruch zugezogen hatte, wieder auf den Sport zu konzentrieren. „Natürlich ist sein Ausfall für uns aus sportlicher Sicht ein Riesenverlust. Viel wichtiger ist aber die Gesundheit“, sagt Goscinski. Die Mannschaft hat ihren verletzten Mitspieler im Krankenhaus besucht, wo Carstens am Mittwoch operiert worden war. „Ihm geht es den Umständen entsprechend gut“, berichtet Goscinski. Wie lange der 26-Jährige ausfallen wird, vermag der TSG-Trainer nicht zu schätzen.

Es werde nun spannend sein, wie die Sandkruger mit der Situation auf dem Spielfeld umgehen – denn da fehlen neben Carstens auch noch Robert Langer, Keno Fokken, Torhüter Hendrik Bruns sowie die Langzeitverletzten Tim Winkelmann, Jannick Willmer und Alexander Janßen. „Ich will wegen unserer Personalsituation gar nicht klagen. Ich glaube trotzdem an die Mannschaft“, sagt Goscinski. Er setzt vor allem auf den „starken Charakter“, den seine Spieler schon im Derby gegen Neerstedt gezeigt hatten, als sie einen 13:19-Rückstand in einen 33:30-Sieg verwandelten. Als Alternativen will der TSG-Coach auf Spieler der zweiten Mannschaft (Sebastian Kuhlmann, Lars Osterloh) zurückgreifen.

Bei den heimstarken Cloppenburgern stehe seine TSG vor einer „ganz harten Aufgabe“, weiß Goscinski. Bei den Gastgebern ist im Sommer Andreas „Keke“ Roßberg auf die Trainerbank zurückgekehrt. Roßberg trainierte die Cloppenburger bereits zwischen 1999 und 2010. Auf dem Spielfeld hat am vergangenen Wochenende Jannis Koellner sein Comeback gefeiert. Der 24-Jährige hatte verletzungsbedingt zehn Monate pausieren müssen. Neu im Team des Tabellenachten, der 5:7 Punkte aufweist, sind unter anderem Tobias Freese und Christian Schmidt. Außerdem verfügt der TVC mit Nils Buschmann, David Albrecht und Niklas Planck über ein ganz starkes Torhütergespann.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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