LANDKREIS Spannender Saisonabschluss in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen: Die TSG Hatten-Sandkrug sicherte sich durch einen Erfolg gegen die HSG Delmenhorst den zweiten Tabellenplatz.

TV Aurich - HSG Hude/Falkenburg II 19:18 (7:8). Lange Zeit sah es nach einer Überraschung für die Falkenburgerinnen aus, führten sie doch nach 22 Minuten mit 8:5, hatten bis dahin aber schon einige gute Möglichkeiten ausgelassen. Da aber nach dieser Führung die Fehler im Angriff zunahmen, kam Aurich immer besser ins Spiel und konnte kurz vor der Pause noch ausgleichen. Im zweiten Abschnitt gab es dann einen offenen Schlagabtausch, indem die HSG lange Zeit auf Tuchfühlung blieb. Allerdings vergaben die Gäste viel Möglichkeiten, so dass sich die Ostfriesinnen auf 19:16 absetzen konnten. Der energische Schlussspurt der HSG reichte nicht mehr.

Oldenburger TB - HSG Harpstedt/Wildeshausen 19:23 (7:8). Die als Absteiger feststehende HSG verabschiedete sich mit einer guten Leistung aus einer verkorkste Saison, die von Verletzungen und Ausfällen wichtiger Spielerinnen geprägt war. Beide Mannschaften fanden im ersten Abschnitt nur schwer ins Spiel und ließen viele gute Chancen liegen. Eine Vorentscheidung fiel dann in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Die HSG-Abwehr erkämpfte sich nun wiederholt die Bälle und Torhüterin Barbara Kuper leitete mit weiten Pässen die Konter zu erfolgreichen Toren ein und so konnte sich die Köbke-Sieben in dieser Phase bis auf 17:11 (48.) absetzen. Auch wenn Oldenburg noch einmal heran kam, hatten die Gäste das Spiel bis zum Schluss sicher im Griff.

TSG Hatten-Sandkrug - HSG Delmenhorst 27:23 (13:12). Schon vor der Partie war TSG-Coach Andreas Dunkel zuversichtlich, dass sein Team den Relegationsplatz um den Aufstieg in die Landesliga erreichen könnte. Er sollte Recht behalten: Nach einer bis zum Schusspfiff spannenden Partie bejubelten die Gastgeberinnen am Ende gemeinsam mit mehr als hundert Fans den zweiten Tabellenplatz.

Bis fünf Minuten vor dem Ende stand die Begegnung auf des Messers Schneide, erst als Gästespielerin Kerstin Janßen fünf Minuten vor dem Ende mit einem Strafwurf an Torhüterin Arlina Pusch scheiterte, bekamen die Gastgeberinnen Oberwasser und setzten sich vorentscheidend ab. Beide Teams begannen sehr nervös und machten viele Fehler, doch Delmenhorst fing sich schneller und besonders Goalgetterin Kerstin Janßen war zunächst kaum zu bremsen und erzielte bereits im ersten Abschnitt allein acht Treffer. Nach dem 7:3 für die Gäste nahm Dunkel schon sehr früh eine Auszeit und stellte sein Team neu ein. Danach erhöhte die TSG den Druck und nutzte die Chancen konzentrierter. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Gastgeberinnen eine knappe Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eng. Hatte Kerstin Janßen sechs Minuten vor dem Ende dann noch per Strafwurf zum 22:22 ausgleichen können, steigerte sich Keeperin Arlina Pusch nun und glänzte in der Schlussphase mit einigen tollen Paraden, die am Ende dann den Sieg, der aber um einige Treffer zu hoch ausfiel, bedeuteten. So zog die TSG am letzten Spieltag noch an ihrem Gegner in der Tabelle vorbei.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - Tura Marienhafe 27:26 (13:13). HSG- Coach Andreas Müller zog nach der Begegnung ein positives Saisonfazit: „Wir sind zufrieden, dass wir uns nach einer langen Durststrecke zu Saisonbeginn gefangen haben und mit sieben Siegen in Folge am Ende als Aufsteiger noch den vierten Tabellenplatz belegen.“ Gegen Marienhafe reichten der HSG 15 starke Minuten nach der Pause, um den Gegner mit 20:14 deutlich zu distanzieren. Dass es am Ende doch noch einmal knapp wurde, lag zum einen daran, dass Müller durchwechselte und alle Spielerinnen noch einmal auflaufen ließ. Zum anderen kehrte in den letzten fünf Minuten noch der Schlendrian ins Spiel der Gastgeber ein. Insbesondere in der Deckung ließen sie es allzu lasch angehen, so dass die Ostfriesinnen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.

HSG Wilhelmshaven II - TSV Ganderkesee 10:16 (4:7). Etwas überraschend kam Absteiger TSV Ganderkesee zum Saisonkehraus im letzten Auswärtsspiel noch einmal zu zwei Punkten. So hob Trainer Olaf Wiegmann, der Sabine Kalla auf der Bank vertrat, besonders die Deckung hervor, die mit einer starken Leistung den Sieg überhaupt erst ermöglicht hatte. Und wenn die Abwehr einmal ausgespielt war, stand mit Sandra Peters eine Torhüterin im Kasten, die an diesem Tage kaum zu überwinden war. Auch im Rückzugsverhalten überzeugten die ohne Auswechselspielerinnen angetreten Gäste. Im Angriff hingegen hatte die Wiegmann-Sieben wie schon in den vergangenen Partien große Probleme. Trotzdem landete Ganderkesee einen verdienten Sieg, der spätestens nach drei Treffern von Freiberg und Mühlbach zum 15:9 in der zweiten Hälfte unter Dach und Fach war.

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