LANDKREIS Während der Ahlhorner SV in der Faustball-Bundesliga nach zwei Erfolgen am vergangenen Wochenende die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft so gut wie in der Tasche hat, benötigt der TV Brettorf nach einer Niederlage in Berlin nun Schützenhilfe. Für Moslesfehn geht es dagegen weiter ums nackte Überleben in Liga eins.

Abstieg steht bevor

Das weiß vor allem Trainer Olrik Schwarze: „Es ist immer noch möglich, die Klasse zu halten, aber es wird natürlich immer schwerer.“ Beim TK Hannover sah es lange Zeit gar nicht so schlecht aus für den SVM. Den ersten Satz gewann das Team um Angreifer Tim Hinrichs mit 11:8. Wegen der Verletztenmisere hatte sich Hinrichs kurzfristig zur Verfügung gestellt, und den Part übernommen. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lautete das Fazit von Schwarze.

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Zwar verlor Moslesfehn den zweiten Durchgang 5:11, doch im dritten hatte die Schwarze-Truppe die Nase wieder mit 11:7 vorn. „Wir haben gut gespielt und die Punkte gemacht, es lief einfach“, sagte Olrik Schwarze. Was dann folgte, kann aber getrost unter Einbruch verbucht werden. Mit 0:11 ging der vierte Durchgang verloren. Auch die Sätze fünf und sechs holte sich Hannover, die mit dem ehemaligen Nationalspieler Ole Hermanns antraten. „Seiner Routine hatten wir nicht so viel entgegenzusetzen“, musste Schwarze eingestehen.

Das 11:9 im siebten Durchgang, womit Moslesfehn in Sätzen auf 3:4 verkürzte, war noch einmal ein Aufbäumen, doch Hannover holte sich den entscheidenden achten Satz und gewann mit 5:3. „Hannover war einen Tick besser“, fasste Olrik Schwarze zusammen. Im zweiten Spiel des Wochenendes, am Sonntag gegen Berlin, war der SVM machtlos und verlor klar mit 0:5. Dennoch überzeugte Nachwuchs-Mann Finn Sprock im Angriff. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Schwarze.

Quali stark gefährdet

Die Bilanz des TV Brettorf fiel am Wochenende zwar besser aus. Trotzdem musste das Team von Klaus Tabke einen Rückschlag hinnehmen. Im „Endspiel um Platz drei“ verlor der TVB mit 3:5-Sätzen und hat nunmehr kaum noch Chancen auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. „Es ist unwahrscheinlich, dass Berlin oder Ahlhorn noch so viele Punkte liegen lassen, dass wir vorbeiziehen können“, sagte Tabke, der mit dem Saisonverlauf dennoch zufrieden ist: „Unser Ziel war eigentlich der Klassenerhalt. Dass wir jetzt ein Endspiel um Platz drei hatten, ist ein großer Erfolg.“ Am Sonntag zeigte die Mannschaft außerdem, dass sie trotz der verpassten Quali die Saison gut zu Ende spielen will. Mit 5:2 schickte sie den TK Hannover auf die Heimreise.

Ein rundum gelungenes Wochenende erlebte der Ahlhorner SV. „Durch die zwei Siege ist uns die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft eigentlich nicht mehr zu nehmen“, freute sich Ralf Kreye. Der Trainer hatte aber auch etwas zu bemängeln: Sowohl gegen Güstrow, als auch gegen Voerde gab der ASV jeweils einen Satz ab. In Voerde war es sogar der erste. „Da habe ich zu den Spielern gesagt: Wenn ihr so weiterspielt, dann verlieren wir. Das hat gewirkt. Auch gegen Güstrow war der Satzverlust völlig unnötig“, kritisierte Ralf Kreye.

Bis auf die kleinen Ausrutscher agierte Ahlhorn aber bei den beiden 5:1-Erfolgen souverän und kam nie wirklich in Bedrängnis. „Wir haben nun sogar noch die Chance, mit einem Sieg in Hammah die Tabellenspitze zu erobern“, freute sich der Trainer, der für die Endrunde aber auch noch Verbesserungspotenzial sieht: „Im Angriff müssen wir noch was tun.“

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