Wildeshausen Der VfL Wildeshausen hat den Bock genau im richtigen und entscheidenden Moment umgestoßen – und wie: Das 9:4 in eigener Halle gegen den BV Essen und das überraschende 9:6 einen Tag später im nächsten Heimspiel gegen den Tabellendritten BSV Holzhausen entfachten einen riesigen Jubel in der Kreisstadt. Der Klassenerhalt in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd der Männer ist damit für Wildeshausen endlich sicher. Die nächste und gleichzeitig letzte Partie gegen Spitzenreiter SV Wissingen hat für den Tabellensiebten somit nur noch statistischen Wert.

„Wir sind erleichtert und überglücklich. Es war eine Top-Leistung genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Kapitän Martin Hakemann nach dem makellosen Wochenende. Mit Edeljoker Kai Beecken stand dem VfL in der entscheidenden Phase der Saison eine wertvolle Kraft zur Verfügung, zudem war der angeschlagene Helmut Rang, der sich am Wochenende zuvor verletzt hatte, rechtzeitig wieder einsatzfähig.

Vor allem Beecken machte alles richtig, gab gegen Essen und Holzhausen im unteren Paarkreuz kein Einzel ab und war damit ein enorm wichtiger Faktor. Matchwinner aber war ein anderer: Fabian Rang. Bei der Wildeshauser Nachwuchshoffnung platzte gegen die ersatzgeschwächt angereisten Gäste aus Holzhausen endgültig der Knoten. Er entzauberte im unteren Paarkreuz Ricardo Klostermann und Marcus Gensch. „Die gesamte Mannschaft freut sich unglaublich für Fabian. Heute hat er sich endlich belohnt“, betonte sein Teamkollege Michael Rüdebusch. „Wir haben morgens noch eine kleine Ausdauereinheit per Fahrrad mit ihm absolviert. Vielleicht war dies entscheidend.“

Gegen Essen legten die Wildeshauser nach den Doppeln eine 2:1-Führung hin, die in der ersten Einzelrunde auf 6:3 ausgebaut wurde. Im oberen Paarkreuz glänzte Guido Grützmacher mit zwei Siegen, während Helmut Rang beide Einzel abgab. Rüdebusch und Carsten Scherf machten in der Mitte alles klar zum 9:4.

Nach diesem Erfolg konnten die Wildeshauser die Partie gegen Holzhausen wesentlich entspannter angehen – ihnen fehlten jetzt nur noch drei Spielgewinne. Mit dem Schwung vom Vortag und einem wie entfesselt aufspielenden Fabian Rang wischte der VfL alle Zweifel beiseite.

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