Harpstedt /Montreal Mit vielen tollen Erlebnissen, wenn auch leider ohne Medaillen und Titel, sind die ersten Harpstedter Einradfahrerinnen von der Weltmeisterschaft, der Unicon 17 in Montreal, nach Hause zurückgekehrt. Einige Team-Mitglieder haben aber die Gelegenheit für weiteren Urlaub in den USA und in Kanada genutzt.

Am letzten Wettkampftag hatten die Freestyle Gruppenküren im Mittelpunkt gestanden, sie bildeten mit der Siegerehrung den Beginn der Abschiedszeremonie. Für Deutschland gingen vom Unicycle-Team Harpstedt die Kleingruppe „KISS“ sowie die „Roller Coaster“ als Großgruppe an den Start. Beim Abschlusstraining in der Olympiahalle hatte sich eine der Fahrerinnen nach einem sehr guten Durchlauf am Fuß verletzt, konnte schließlich aber doch noch in der Kleingruppe starten. Die vier Einradfahrerinnen kamen jedoch nicht so gut in die Kür und mit einigen Abstiegen und Wacklern war die erste Hälfte ungewohnt unsicher, berichten Alexandra und Heiko Allmandinger, Andrea Stoldt-Hülsemeyer und Reiner Böttcher.

Die zweiten drei Minuten hingegen zeugten vom Können und der Sicherheit der Mädchen auf dem Einrad. Am Schluss erreichten die vier Sportlerinnen den 8. Platz in einer erwartet harten Konkurrenz. „Das Ergebnis geht mit den dargebotenen Leistungen in Ordnung, die Fahrerinnen und Trainer sind damit natürlich nicht ganz zufrieden und es gilt in Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft in Harpstedt, an der durchaus starken Kür weiterzuarbeiten“, so die Betreuer.

Während der Kleingruppenkür knickte die ohnehin angeschlagene Fahrerin erneut mit dem lädierten Fuß um und musste erneut behandelt werden. Der Entschluss der Trainer lautete nach Absprache mit dem medizinischen Team vor Ort und der Fahrerin, so lange wie möglich mit der Entscheidung zur Besetzung der Großgruppe zu warten, eine Ersatzfahrerin wurde für einen Start bereit gemacht. Letztlich konnte die Mannschaft in Originalbesetzung antreten. Während die Fahrerinnen im Training eine Topleistung zeigten, waren die entscheidenden sechs Minuten von Nervosität und Unsicherheit geprägt.

Insgesamt zu viele Abstiege und sichtbare Patzer brachten dem Unicycle-Team erneut einen 8. Platz ein. „Ein bis zwei Platzierungen weiter vorn wären auch in Ordnung gegangen, allerdings ist die Jurybewertung insgesamt akzeptabel“, bewerten die Betreuer. „Dass ein Sieg kaum zu erwarten war, war allen bewusst, die eigenen Erwartungen aller waren jedoch sicherlich etwas höher.“

Die Mannschaft nehme vieles mit nach Hause und mit dem Trainingsbeginn werde die Kür auch im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft in Harpstedt vom 3. bis 5. Oktober aufgearbeitet. Trotz der Ergebnisse sei die Expedition Kanada eine unvergessliche Reise mit vielen Highlights und es erfülle die gesamte Mannschaft mit Stolz, für das deutsche Team an den Start gehen zu dürfen. Die Harpstedter Einradfahrer bedanken sich bei allen Sponsoren und Unterstützern, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

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