HOYKENKAMP HOYKENKAMP/QUS - Gegen den Meisterschaftsfavoriten OHV Aurich II stand die Turnerschaft Hoykenkamp in der Handball-Landesliga auf verlorenem Posten. Sie hatte beim 27:44 (12:20) keine Chance, zumal Aurich mit Frank Carsten und Eduard Arndt, die beide insgesamt 23 Treffer erzielten, zwei Spieler aus der ersten Mannschaft einsetzten konnte.

In den ersten Minuten spielte nur der Gastgeber, die Hoykenkamper schienen noch gar nicht auf dem Platz zu sein. Die Abwehr wies gegen die schnellen Auricher Angreifer erhebliche Schwächen auf, so dass die TSH bereits nach acht Minuten mit 1:7 hinten lag. Damit war das Spiel bereits in der Anfangsphase entschieden, denn die Turnerschaft erholte sich von diesem Rückstand zunächst nicht und die Gastgeber taten bis zur Pause nicht mehr als unbedingt nötig.

Was die Stürenburg-Sieben auf dem Spielfeld auch versuchte, die Hausherren hatten immer die bessere Antwort und verwalteten ohne große Mühe ihren Vorsprung. In den letzten Minuten vor der Pause kamen die Gäste dann endlich etwas besser ins Spiel und konnten den hohen Rückstand noch verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel stellte die Turnerschaft ihre Abwehr um und versuchte es zeitweise auch mit einer kurzen Deckung gegen die beiden Haupttorschützen Carsten und Arndt. Das brachte zunächst etwas mehr Sicherheit in die Abwehr, doch ausschalten ließen sich die Goalgetter dadurch nicht. Trotzdem erkämpften sich die Hoykenkamper kleine Vorteile und kamen bis zur 40. Minute sogar auf 19:25 heran. Die aufkeimende Hoffnung zerstörten die Auricher, in dem sie das Tempo noch einmal energisch anzogen und den Abstand fast nach Belieben vergrößerten.

In den letzten zehn Minuten ließ das Stürenburg-Team dann die Köpfe hängen. Es gelang kaum noch einmal ein erfolgreicher Torwurf und so wurde es nach elf Gegentreffern in Folge in der Schlussphase doch noch eine klare Sache. Trotz dieser deutlichen Niederlage war Stürenburg mit dem Spiel seiner Mannschaft über weite Strecken zufrieden, auch wenn seine Sieben die kämpferische Einstellung in manchen Phasen ein wenig vermissen ließ. Wenn die Gastgeber in dieser Formation bis zum Saisonende durchspielen sollten, dürfte es keinen Zweifel mehr an der Meisterfrage geben.

TSH: Kleefeldt – Egbers (3), Kirchhof (1), Müller-Hill (2/2), Schadendorf (1), Schröder , C. Skormachowitsch (2), N. Skormachowitsch (6), Stolz (1), L. Timmermann (5/3), Wessels (5).

Zeitstrafen: Aurich 4, TSH 4.

Strafwürfe: Aurich 6/5, TSH 7/5.

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