Sandkrug Ob es die bislang stärkste Mannschaft der Liga gewesen sei, gegen die seine TSG Hatten-Sandkrug am Sonnabend antreten musste, konnte Trainer Grzegorz Goscinski nicht mit 100-prozentiger Überzeugung sagen. „Bissendorf hat mir spielerisch sogar noch etwas besser gefallen“, erklärte der TSG-Coach nach dem Heimspiel des Handball-Oberligisten gegen den souveränen Tabellenführer. Fakt ist aber, dass die Sandkruger bei der 20:35 (10:20)-Heimniederlage vor rund 200 Zuschauern ohne jede Chance waren.

„Das waren in körperlicher und athletischer Hinsicht zwei Welten. Beckdorf war in allen Belangen überlegen und unter den aktuellen Umständen einfach zu stark für uns“, hielt Goscinski fest.

Sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Tribüne waren die Verhältnisse von Anfang an geklärt. Die mitgereisten Schlachtenbummler aus Beckdorf bereiteten ihrem Team richtige Heimspielstimmung, und die Gäste-Spieler dämpften bereits nach sechs Minuten angesichts einer 5:1-Führung sämtliche Hoffnungen der TSG auf eine Überraschung. Immerhin: Mit dem ersten Angriff waren die Gastgeber durch Kreisläufer Jürgen Erdmann in Führung gegangen – es sollte aber die einzige im Spiel gewesen sein.

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Auch mit einer frühen Auszeit konnte Goscinski seine Spieler nicht in die Spur bringen. Bis auf drei Tore kamen die Sandkruger zwar zwischenzeitlich noch zweimal heran (4:7/13.; 6:9/15.), doch insgesamt dominierten die hünenhaften Spielertypen des Tabellenführers das Geschehen. Mit drei Toren in Folge bauten Hennig Scholz, Maris Versakors und Stefan Völkers die Beckdorfer Führung von 13:8 auf 16:8 aus (24.), ein Doppelschlag kurz vor der Pause bedeutete sogar einen Zehn-Tore-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel war die TSG auf Schadensbegrenzung aus, und beim Zwischenstand von 14:22 sah das Ergebnis kurzzeitig auch noch einmal etwas erfreulicher aus. Doch danach drehte der Favorit wieder auf. Fünf Tore hintereinander zum 14:27 beseitigten die allerletzten Zweifel am späteren Kantersieg. Dabei trafen die Gäste so ziemlich von allen Positionen. „Das war bestimmt nicht der Gegner, gegen den wir unsere Punkte für den Klassenerhalt holen müssen“, lautete das Fazit des TSG-Trainers.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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