Moslesfehn Mannschaftliche Geschlossenheit, großer Kampfgeist und eine gute Portion Abgebrühtheit – diese Tugenden zeichneten am Wochenende die Faustball-Männer 45 des SV Moslesfehn aus. „Und in den entscheidenden Phasen sind wir cool geblieben“, ergänzte Bodo Würdemann, nachdem er mit seiner Mannschaft in Duisburg Deutscher Meister im Hallenfaustball geworden war.

Die Freude nach dem gewonnenen Endspiel gegen den MTV Rosenheim war riesig. „Das ist das Ding“, skandierten die Moslesfehner immer wieder, als sie den Siegerpokal entgegennahmen. „Für uns ist das eine kleine Sensation“, jubelte Würdemann.

Dabei standen die Moslesfehner in der Vorrunde am Sonnabend sogar knapp vor dem Aus. Zwar begann das Turnier mit einem 2:0-Erfolg gegen den TuS Oggersheim (11:6, 11:6) nach Plan, doch anschließend folgten ein Unentschieden gegen den TV Ochsenbach (11:9, 14:12) sowie eine Niederlage gegen Rosenheim (7:11, 4:11). Das letzte Gruppenspiel gegen den TSV Uetersen musste also gewonnen werden, um nicht vorzeitig alle Medaillenträume aufzugeben. Und der SVM hielt dem Druck stand, setzte sich mit 13:11 und 11:4 durch.

In der Hauptrunde am Sonntag lief es dann richtig rund. Mit dem 2:0-Erfolg gegen den TV Wünschmichelbach (11:9, 11:7) war das Halbfinale erreicht. Hier wartete mit dem ETV Hamburg einer der Favoriten. Den ersten Durchgang gewann Moslesfehn nach Abwehr von Satzbällen 15:13. „Das hat uns für den zweiten Satz die nötige Lockerheit gegeben“, kommentierte Würdemann den folgenden 11:5-Erfolg. Auch im Endspiel ließen sich die „Mossis“ nicht mehr aufhalten. Im zweiten Aufeinandertreffen mit Rosenheim gelang nicht nur die Revanche für die Vorrundenniederlagen, sondern mit 11:5 und 11:9 auch der große Wurf zum DM-Titel. Für den SVM spielten: Carsten Bischoff, Helmut Greiner, Otto Brünjes, Thomas Heinrich, Ralf Pfleger, Olrik Schwarze und Bodo Würdemann.

Ohne Medaillen kehrten hingegen die Frauen-30-Teams des SV Moslesfehn und des Ahlhorner SV von ihren Deutschen Meisterschaften aus Güstrow zurück. Die Moslesfehnerinnen wurden im Vorfeld zwar zu den Favoriten gezählt, mussten beim wichtigsten Turnier der Hallensaison jedoch das Fehlen ihrer Schlagfrau Sandra Mundt verkraften. In der Vorrunde konnte der SVM das vorzeitige Scheitern gerade noch verhindern. Beim 1:1 gegen den Güstrower SC (2:11, 12:10) wehrte Moslesfehn im zweiten Satz vier Matchbälle ab. Auch gegen den Ahlhorner SV (11:5, 8:11) und ESV Schwerin (13:11, 5:11) reichte es nur zu einem 1:1, erst das 2:0 im letzten Gruppenspiel gegen den SV Kubschütz (11:3, 11:6) brachte das Ticket für die Hauptrunde. Hier scheiterten die Moslesfehnerinnen aber an RW Koblenz (5:11, 10:12). Ein versöhnlicher Abschluss gelang im Spiel um Platz fünf gegen den TSV Bardowick (11:6, 4:11, 11:8).

Die Frauen des Ahlhorner SV konnten während der DM zweimal gegen den SV Kubschütz gewinnen – zunächst in der Vorrunde (11:5, 11:6) und abschließend im Spiel um Platz neun (11:7, 11:5).

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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