Birkenbusch „Südliche Winde um vier bis fünf Beaufort und strahlender Sonnenschein“ lautete die Wettervorhersage am Sonnabend auf dem Modellflugplatz in Birkenbusch zwischen Neerstedt und Aschenstedt. Dort hatte der Modellflugclub Dötlingen (MFC) zum traditionellen Anfliegen auf einer leicht umgestalteten Vereinsanlage eingeladen.

Wie Pressesprecher Jens Gutsche erklärte, sei die Landebahn verkürzt worden, aber immer noch ausreichend groß. „Dafür haben wir jetzt mehr Platz rund um das Vereinshaus. Den brauchen wir bei größeren Veranstaltungen“, sagte Gutsche. Oft würden die Modellflieger von weither anreisen und Wohnwagen oder Zelt mitbringen.

Außerdem fingen die Vereinsmitglieder damit an, auch etwas für die Sicherheit am Flugfeld zu tun. „Der Fangzaun wird an neuen Pfählen befestigt und am Eingang zum Flugfeld ein Zwischenbereich für die Piloten geschaffen, wo sie ihre Flieger vorbereiten können.“ Zuschauer können das Geschehen weiterhin fast hautnah beobachten, aber geschützt durch die Sicherheitseinrichtungen.

Die ganze Vielfalt des Modellflugsportes zeigten an diesem Tag die Mitglieder und Gäste aus den umliegenden Vereinen und Städten.

Aus Stuhr war Sascha Harries (24) angereist. Ein Könner seines Faches, der seit zehn Jahren am Steuerknüppel seiner Fernbedienung verschiedenste Modelle beherrscht und auch beruflich erprobt.

Zum Anfliegen hatte er eine Extra 330 SC mitgebracht. Ein Kunstflugmodell mit 3,1 Meter Spannweite und gleicher Länge. „Angetrieben wird das Modell von einem 190 Kubikzentimeter vier Zylinder Motor“, erklärte Harries. Und was man mit einem solchen Modell am Himmel alles für Künststücke vollbringen kann, das zeigte der Stuhrer eindrucksvoll.

Für verschiedenste Kunstflugfiguren mit Trudeln, Loopings, Rückenflug und mehr erhielt er alle Achtung von den Umstehenden. Ebenso für das „Aufhängen der Maschine am Propeller“. Fast senkrecht stand das Modell in der Luft. Wäre der Wind nicht gewesen, hätte die Maschine am Fleck verharrt. Die Anerkennung der anderen war ihm sicher.

Aber auch der Doppeldecker, eine Oracle Challenger III mit einem 120 Kubikzentimeter Vier-Takt-Antrieb, im Besitz von Andreas Uecker aus Bremen zeigte, wie schön das Modellfliegen sein kann. Seit dem elften Lebensjahren betreibt der Bremer den Modellflug und schickt den knallroten Modellflieger bereits in der fünften Saison in den Himmel.

Die Liste der gezeigten Modellflieger ließe sich noch weiter fortsetzten. Angefangen beim High-End-Helikopter, der im Zickzack über der Landebahn sauste, oder den Speed-Coptern, die sich am Rande ein Luftrennen lieferten. Mit einer Osterfeier am Abend klang das Anfliegen gemütlich aus.

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