STENUM Der sieglose Aufsteiger Olympia Wilhelmshaven hat dem VfL Stenum am Sonntag kräftig in die Suppe gespuckt: In der Fußball-Bezirksliga wollte die Elf von Trainer Matthias Trätmar die Auswärtssiege gegen Rastede (2:0) und Jahn Delmenhorst (3:0) veredeln und mit dem dritten Dreier den Sprung in die Spitzengruppe schaffen. Doch daraus wurde nichts, denn gegen den frech aufspielenden Neuling kam Stenum nur zu einem 3:3 (0:2).

Mit hängenden Köpfen verließen die Gastgeber nach einer kampfbetonten Partie den Platz – doch mehr als ein glückliches Remis war nicht drin. „Nach dem Spielverlauf müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Natürlich wollten wir drei Punkte holen, aber wir konnten nicht an unsere Leistungen in Rastede und gegen Jahn anknüpfen“, sagte Trätmar nach der zwar unterhaltsamen, aber nicht auf besonders hohem Niveau ausgetragenen Begegnung.

Die unverändert von personellen Problemen geplagten Hausherren, die nun auch aus beruflichen Gründen für sechs Monate auf Marc-André Klahr verzichten müssen, begannen sehr verhalten. Chancen sprangen vor der Pause nicht heraus. Besonders an der Laufbereitschaft und dem Annehmen der Zweikämpfe haperte es. Ganz anders die Olympioniken: Mit hohem Engagement kaufte Wilhelmshaven dem VfL den Schneid ab und kam nach einer guten Viertelstunde auch zum verdienten Führungstreffer. Kapitän Timo Voss war mit einer Bogenlampe aus rund 20 Metern erfolgreich.

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Besser machte es Scheffler fünf Minuten später, als Christian Wunder frei vor ihm auftauchte, aber im Keeper seinen Meister fand. Die mutlosen Platzherren schauten weiter zu und überließen den Gästen das Zepter. Die logische Konsequenz war das 0:2 (38.). Daniel Stiehl nutzte einen schlimmen Patzer von Alexander Klar. Es war eine Kette von Stenumer Fehlern, die Nils-Sören Wendlandt mit einem Einwurf zum Gegner einleitete.

Mit wesentlich mehr Elan ging Stenum in den zweiten Durchgang. Spätestens mit dem Anschlusstreffer durch Stephan Schüttel waren beide Teams auf Augenhöhe. Lediglich acht Minuten später glich der nur 30 Sekunden zuvor eingewechselte Roy Rother zum 2:2 aus. Allerdings ließ Olympia nicht locker und blieb stets gefährlich. Der routinierte Chrissochoidis ließ sich eine Strafstoß-Chance nicht entgehen und brachte seine Elf erneut in Führung. Hergen Kaatz hatte Wunder gefoult. In der Endphase bewies der VfL Moral und kam durch Dominik Entelmann immerhin noch zum 3:3. „Das hatte heute wenig mit Fußball zu tun, aber wir haben nach der Pause gekämpft, das ist das Wichtigste“, konnte Trätmar dem Spiel doch noch etwas Positives abgewinnen.

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