Stenum /Wildeshausen Die C-Jugendteams der Fußball-Bezirksliga haben eine kurioses Halbjahr hinter sich. Vor allem aufgrund der Witterungsbedingungen und der auf auf zehn Team geschrumpften Liga fehlte allen Mannschaften der Spielrhythmus. Während der VfL Stenum trotz der Umstände als Tabellenzweiter um die Meisterschaft spielt, weilt der VfL Wildeshausen mit den wenigsten ausgetragenen Ligapartien im Mittelfeld.

VfL Stenum (2. Platz, 8 Spiele, 19 Punkte, 28:12 Tore): Der VfL genießt die Winterpause mit guten Gefühlen. Neben dem zweiten Rang in der Liga erreichte das Team von Trainer Carsten Barm auch das Viertelfinale des Bezirkspokals, wo es am 29. Februar zu Hansa Friesoythe geht. „Wir sind hochzufrieden mit dem Abschneiden“, freut sich der Übungsleiter und erklärt: „Zu Beginn wollten wir den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen, da wir nicht wussten, wo wir stehen. Nun sieht das ganz anders aus.“ Die Bilanz kann sich in der Tat durchaus sehen lassen. Aktuell rangieren die Stenumer lediglich drei Punkte hinter dem Spitzenreiter TV Dinklage, der eine Partie mehr absolviert hat. Im direkten Duell mit dem Primus gewann der VfL sogar mit 2:1.

„Wir haben sehr viele Spiele hochverdient gewonnen. Aber man muss auch kritisch anmerken, dass die Punktverluste unnötig waren. Im Nachhinein wäre sogar noch mehr möglich gewesen“, merkt Barm an. Die Stenumer trennten sich vom Schlusslicht JSG Höltinghausen/Emstek lediglich mit einem 1:1-Unentschieden und gaben beim SV Hansa Friesoythe in der Schlussphase einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand (4:5). „Die Jungs haben auf diese Ergebnisse aber immer die richtige Reaktion gezeigt“, betont Barm, der Dinklage als Liga-Favoriten ausmacht.

Priorität habe beim VfL derweil nicht die Bezirksliga-Meisterschaft. „Wir wollen im Bezirkspokal mindestens das Halbfinale erreichen“, gibt der Stenumer Coach als Ziel für die Rückrunde aus.

VfL Wildeshausen (5. Platz, 6 Spiele, 10 Punkte, 16:18 Tore): Ein Halbjahr zum Vergessen liegt hinter den Wildeshausern. Das hängt jedoch nicht mit dem sportlichen Abschneiden zusammen, sondern vielmehr mit dem unregelmäßigen Spielrhythmus. In den letzten neun Wochen vor der Winterpause absolvierte die Mannschaft von Neu-Trainerin Sylvia McDonald lediglich zwei Partien. „Im Grunde sind die beiden Spiele nicht zu bewerten“, bekräftigt die Übungsleiterin und ergänzt: „Ich glaube, wir haben häufiger im Training gegen unsere C3 gespielt als Punktspiele absolviert.“ Trotz all dieser Umstände ist bei den Kreisstädtern eine positive Entwicklung zu erkennen. Nach der herben 0:8-Auftaktniederlage gegen Dinklage stabilisierten sich die Wildeshauser und etablierten sich im Tabellenmittelfeld. „Die Jungs haben die richtige Einstellung zum Spiel gefunden. Sie wissen, dass man etwas tun muss, um in der Bezirksliga zu bleiben“, erklärt McDonald die aufsteigende Form, die schließlich von diversen Spielabsagen gebremst wurde.

Umso größer ist nun die Vorfreude im Wildeshauser Lager auf die Rückrunde. „Ich sehe es positiv. Wir haben noch zwölf Spiele nach der Winterpause und damit einen besseren Rhythmus als der Rest der Liga“, fiebert die Trainerin schon dem Start entgegen. Das ausgegebene Ziel sei weiterhin der Klassenerhalt, betont McDonald.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.