Stenum „Seit 25 Jahren bin ich beim VfL Stenum. Und jetzt stehen wir erstmals, seit ich hier bin, in der dritten Pokalrunde – das ist natürlich eine tolle Sache.“ Thomas Baake, Trainer des Bezirksligisten VfL Stenum, freute sich sehr über den schwer erkämpften 1:0 (0:0)-Sieg gegen den Ligarivalen GVO Oldenburg. Ein Tor von Torben Würdemann in der vorletzten Spielminute ebnete dem VfL auf eigenem Platz das Weiterkommen im Bezirkspokal.

„Es war ein reines Geduldsspiel. Wir wollten hinten nichts anbrennen lassen und mussten die Ruhe bewahren“, erklärte Baake sein unter dem Strich erfolgreiches taktisches Konzept. Nach dem torreichen Erstrundenduell gegen Tur Abdin vor einer Woche (3:2) machte Stenum am Sonntag die Schotten dicht und hoffte im Angriff auf den entscheidenden Moment. Als sich die beiden Teams und die Zuschauer gedanklich schon mit dem Elfmeterschießen befassten, erlöste Würdemann die VfL-Anhänger mit einem Last-Minute-Kopfball nach einem Eckball des eingewechselten Frederik Dittmar.

Bis zum goldenen Treffer hielten sich beide Mannschaften mit hochklassigen Torszenen vornehm zurück. In der ersten Hälfte kam nur Rouven Heidemann nach 20 Minuten gefährlich vor das GVO-Tor, doch der herauseilende Keeper Lasse Dworczak konnte rechtzeitig klären. Nach Wiederbeginn dauerte es bis zur 68. Minute, ehe wieder etwas Nennenswertes passierte. VfL-Verteidiger Marten Michael wagte sich bei einem indirekten Freistoß von Julian Dienstmaier mit nach vorne und verpasste die Führung mit dem Kopf nur knapp. Wenig später scheiterte Maximilian Klatte mit einem Versuch aus 20 Metern an Dworczak.

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Mit einem fatalen Abspielfehler direkt in die Füße des Oldenburgers Pavel Ciapa servierte Stenum den Gästen das 1:0 auf dem Silbertablett – das Gastgeschenk nahm der Angreifer allerdings nicht an. Ciapa hatte Torhüter Maik Panzram bereits ausgespielt, machte am Fünfmeterraum aber einen Schlenker zu viel und verzettelte sich (75.). Besser machte es Ole Braun auf der anderen Seite: Sein Schlenzer aus 25 Metern über Dworczak hinweg wäre ein Tor wert gewesen, doch Oldenburgs Kapitän Patrick Warns war zur Stelle und klärte zur Ecke (89.). Eben diese brachte in der Folgeszene den entscheidenden Treffer. Mit der Hereinnahme des Standardspezialisten Dittmar bewies Baake ein gutes Näschen: „Ich hatte ihn eigentlich mit Blick aufs Elfmeterschießen eingewechselt“, schmunzelte der Coach. „Es war ein Pokalspiel, wie man es sich wünscht. Gut, dass uns der Lucky Punch gelungen ist“, zeigte sich Baake zufrieden.

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