LANDKREIS Der VfL Stenum geht in der Fußball-Bezirksliga als klarer Favorit in die Begegnung mit Schlusslicht TuS Varel. In Obenstrohe hängen die Trauben für den TSV Ganderkesee hoch.

VfL Stenum – TuS Varel (Sonntag, 15 Uhr, Kirchweg). Den Rückenwind aus dem 4:1-Sieg beim VfL Wildeshausen will der VfL Stenum im Kellerduell gegen TuS Varel mitnehmen. Im Duell Vorletzter gegen Letzter gilt für die Mannschaft von Trainer Jürgen Hahn nur ein Sieg. „Wir wollen nachlegen, das ist die klare Devise“, nimmt Hahn auch kein Blatt vor dem Mund. Mit einem Heimsieg hat seine Elf die Chance, den Anschluss an das untere Mittelfeld herzustellen.

Dennoch warnt der Trainer vor den Gästen, die bisher erst vier Punkte verbuchen konnten und schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit dem Rücken zur Wand stehen. „Das wird ein schwierigeres Spiel als gegen Wildeshausen, und das meine ich auch wirklich so“, betont Hahn. Er erwarte einen tief stehenden Gegner. Seine Mannschaft habe sich bisher schwer getan, das Spiel zu machen, deswegen müsse sie von Beginn an konzentriert sein. „Varel muss punkten, wenn es noch eine Chance haben will“, weiß Hahn.

TuS Obenstrohe – TSV Ganderkesee (Sonntag, 15 Uhr, Plaggenkrugstraße). Als Außenseiter geht Aufsteiger Ganderkesee in die Partie in Obenstrohe. Die Gastgeber haben eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft und stehen auf dem vierten Platz der Liga. In Lars Zwick (11 Tore) und Patrick Stelter (7) besitzen die Obenstroher ein brandgefährliches Sturmduo. „Da kommt auf unsere Abwehr Schwerstarbeit zu, leider müssen wir dort wieder umstellen“, erklärt TSV-Trainer Raphael Riekers. Tobias Böhm ist weiterhin gesperrt, Arif Sakin fällt mit Muskelfaserriss aus. Die noch größere Hiobsbotschaft ist aber die schwere Verletzung von Niklas Stopinsek, der sich beim 4:1-Sieg gegen Wiefelstede einen Kreuzbandriss zuzog und mindestens ein halbes Jahr ausfallen wird. „Da ist sehr schade, vor allem für ihn. Wie wir das kompensieren, kann ich noch nicht genau sagen“, kommentiert Riekers.

Der Trainer setzt in Obenstrohe auf eine defensive Ausrichtung und schnelle Konter über den zuletzt immer stärker werdenden Griechen Apostolos Papakostas. „Wir können unbeschwert aufspielen. Diese Lockerheit könnte, wie schon beim VfL Oldenburg II, zu unserem Vorteil werden“, hofft Riekers auf einen Überraschungscoup.

Die Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga ist schon drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde an den Türkischen SV vergeben.

Die Oldenburger gewannen elf ihrer zwölf Spiele und haben mit 33 Punkten schon zehn Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten Heidmühler FC.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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