Hamburg /Stenum „Dass wir als Bezirksligist so weit kommen würden, hätte ich niemals gedacht!“ Mächtig stolz war Trainer Frank Radzanowski am Wochenende auf seine B-Junioren-Fußballer des VfL Stenum. Sie belegten bei der Norddeutschen Meisterschaft im Futsal in Hamburg-Wandsbek einen hervorragenden vierten Platz. Turniersieger wurde der U-17-Bundesligist Holstein Kiel. Die Kieler sollten es dann auch sein, die in der Vorrunde die lange Siegesserie der Stenumer zum Reißen brachten.

Doch zunächst fand der VfL, der sich als Kreis- und Bezirksmeister sowie Vize-Landesmeister für die „Norddeutsche“ qualifiziert hatte, optimal ins Turnier. „Wir waren extra früh angereist, um gut vorbereitet zu sein“, berichtete Radzanowski. Und sein Team hätte kaum einen besseren Start hinlegen können, denn im Auftaktspiel überrannte der Bezirksligist den SC Borgfeld mit 5:0. Einziger Wermutstropfen: In der zehnten Spielminute verletzte sich Jan-Luca Rustler und fiel für den Rest des Turniers aus.

Dennoch verlief auch das zweite Spiel erfolgreich, gegen den SC Condor aus Hamburg setzten sich die Stenumer mit 3:2 durch. Dabei war der Sieg angesichts einer 3:0-Führung relativ schnell in trockenen Tüchern, ehe die Hamburger in den letzten Sekunden der Partie noch zwei Tore erzielten. Damit war der VfL bereits sicher für das Habfinale qualifiziert. „Die Freude war riesig“, erinnerte sich der Coach. Den Gruppensieg verpasste Stenum allerdings durch ein 1:4 gegen Kiel. Es war die erste Niederlage überhaupt für die B-Junioren des VfL im 24. Spiel dieser Hallenrunde. „Dafür musste erst ein Bundesligist kommen“, schmunzelte Radzanowski.

Im Halbfinale traf der VfL Stenum auf den Eimsbütteler TV. „Uns hat in diesem Spiel einfach ein bisschen die Kraft gefehlt. Der Gegner war uns vor allem körperlich überlegen“, sagte Radzanowski, dessen Team überwiegend aus dem jüngeren B-Jugend-Jahrgang bestand. Nach dem 0:1-Rückstand verschossen die Stenumer einen Sechsmeter, anschließend fing sich das Team einige Konter – am Ende stand es 1:5. „Das Ergebnis ist schon etwas zu hoch ausgefallen“, resümierte der Trainer.

Das Spiel um Platz drei gegen die U 17 vom JFV Calenberger Land wurde in nur noch einem Sechsmeterschießen ausgetragen – hier zog Stenum mit 5:6 den Kürzeren. Norddeutscher Meister wurde Holstein Kiel durch einen 5:3-Finalsieg gegen Eimsbüttel.

„Für uns war die Teilnahme an diesem Turnier ein tolles Erlebnis und auch Ergebnis. Wir haben eine Siegerplakette für den vierten Platz bekommen, der sicherlich alle noch lange an diesen Erfolg erinnern wird“, so Radzanowski. Für den VfL nahmen an der Meisterschaft teil: Marcel Rüdebusch, Felix Oetjen, Jan-Luca Rustler, Nico Jeworowski, Lukas Brümmer, Fynn Brenneiser, Alexander Kohlhaupt, Silas Dohrmann, Franko Hische, Mike-Oliver Hartwig sowie das Betreuerteam mit Frank Radzanowski, Michael Brümmer und Oliver Reckler.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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