Stenum /Huntlosen Mit dem direkten Duell des VfL Stenum gegen den FC Huntlosen starten die beiden Vertreter aus dem Landkreis Oldenburg in die neue Fußball-Kreisligasaison der Frauen. Am Sonntag, 28. Juli, heißt es ab 13 Uhr auf dem Sportplatz am Kirchweg in Stenum: Der Ball rollt wieder.

Gute Vorbereitung

Zwar zeigte sich Roland Schröder, Trainer des FC Huntlosen, sehr zufrieden mit der Vorbereitung, doch hat er mit dem Ausfall von Julia-Celine Heik eine zweite Langzeitverletzte im Kader. Heik hatte sich im Testspiel gegen die SG Falkenburg/Kickers Ganderkesee einen Wadenbeinbruch und Bänderriss zugezogen, woraufhin das Spiel beim Stand von 5:0 für den FC in der 80. Minute abgebrochen wurde. Weiterhin verletzt nach einem Meniskusriss im vergangenen Jahr ist Janine Hesselmann. Mit ihr sei frühestens zum Start der Rückrunde zu rechnen, so Schröder. Ein weiteres Testspiel gegen Polizei Oldenburg konnten die Huntloserinnen mit 4:3 für sich entscheiden.

Der Kader des FC hat sich mit vier Abgängen und zwei Zugängen im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Zu den Saisonzielen hat Schröder eine klare Richtung vorgegeben: „Wir wollen oben mitspielen, auch wenn keine Aufstiegsambitionen vorhanden sind, da ich denke, dass wir in der Kreisliga ganz gut aufgehoben sind.“ Dementsprechend sieht Schröder Stenum in der Favoritenrolle. „Wir werden uns deswegen aber nicht hinten rein stellen – wir haben Stenum auch in der Bezirksliga geschlagen und wollen einen guten Start in die Saison, nachdem das im letzten Jahr nicht so geklappt hat“, erinnert sich Schröder.

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Respekt vorm Gegner

Auch Diana Decker, Trainerin des VfL Stenum, hat die Niederlagen gegen Huntlosen noch im Hinterkopf. „Huntlosen ist ein Gegner, den ich als gut einschätze. Die sind auf Augenhöhe, und wir haben großen Respekt vor ihnen“, so die Trainerin. Nach dem freiwilligen Abstieg in die Kreisliga sieht Stenum sich einem Neuanfang gegenüber. „Natürlich wollen wir nach wie vor gewinnen und erfolgreich sein, aber nicht mehr so intensiv trainieren und hauptsächlich spielen.“ Folgerichtig gestaltete sich die Vorbereitung in Stenum mit zwei Trainingseinheiten relativ übersichtlich. Auch das Training unter der Woche wurde auf eine Einheit reduziert.

Der Schritt geht in Stenum also weg vom Leistungsgedanken und hin zu mehr Spaß am Sport, was bereits einige ehemalige Spielerinnen erneut in die Mannschaft lockte. „Bevor es in Stenum ganz zusammenbricht, haben wir gesagt, wir machen es etwas lockerer und gehen eine Klasse runter“, begründet Decker die Entscheidung.

Daniel Kodalle Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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