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Corona-Liveblog für den Nordwesten
Griechenland und fast ganz Frankreich nicht mehr auf Risikoliste

Stenum Fußballspielen bei knapp 30 Grad in der prallen Nachmittagssonne? Es gibt freilich bessere Freizeitmöglichkeiten, und eben diese haben viele Zuschauer auch vorgezogen und sind dem Bezirksliga-Duell zwischen dem VfL Stenum und Liga-Primus SV Brake ferngeblieben. Dabei war es eine durchaus unterhaltsame Partie – zumindest seitens der Gastgeber. Mit 3:1 (2:0) schlugen die engagierten Stenumer den harmlosen Meister.

„Bei solchen Temperaturen ist es doch ganz klar: Wer mehr Biss hat, gewinnt das Spiel. Und wir hatten heute mehr Biss als Brake“, freute sich VfL-Trainer Thomas Baake über den Coup gegen den restlos enttäuschenden Landesliga-Aufsteiger. Von der Elf aus der Wesermarsch war nichts zu sehen. Bis auf den von Norman Preuß verwandelten Foulelfmeter zum 1:3 (69. Minute) gab es in der gesamten Partie bis auf eine von Stenums Keeper Maik Panzram vereitelten Gelegenheit (20.) keine einzige nennenswerte Torchance für Brake.

In den beiden letzten Minuten vor der Pause sorgte der VfL Stenum mit einem Doppelschlag für eine komfortable 2:0-Führung. Zunächst traf Julian Dienstmaier aus 20 Metern mit einem direkten Freistoß zum 1:0 (45.). Dabei spielte ihm die schlecht postierte Braker Mauer in die Karten, außerdem schien der Ball für SV-Schlussmann Patrick Lahrmann durchaus haltbar. Lahrmann war es auch, der sich beim 2:0 für Stenum einen Blackout leistete. Der Torhüter verlor die Kugel auf Höhe der Strafraumlinie an den hellwachen VfL-Angreifer Maximilian Bradler, der keine Mühe mehr hatte, den Ball im leeren Tor unterzubringen.

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Der Sieg des Außenseiters geriet im zweiten Durchgang nicht mehr in Gefahr. Spätestens mit dem 3:0 durch einen Geniestreich von Ole Braun war der Kuchen gegessen. Braun erlief einen viel zu kurzen Rückpass von Brakes Verteidiger Sascha Schwarze, lief mutterseelenallein auf Lahrmann zu, umdribbelte den Keeper und sorgte bereits nach einer knappen Stunde für die Entscheidung (59.). Brake schaffte nur noch den Anschlusstreffer.

„Wir wollen jedes Spiel für uns entscheiden, auch wenn es in der Tabelle um nichts mehr geht. Mit dieser Einstellung werden wir auch die restlichen beiden Spiele bestreiten“, sagte Baake, der auch schon eifrig am Kader für die kommende Saison bastelt: „Mir liegen 19 Zusagen vor.“ Mit dem noch unschlüssigen Kevin Gerlach wollte Baake am Sonntag noch ein entscheidendes Gespräch führen. Bis auf Rouven Heidemann, der als Co-Trainer zu Atlas Delmenhorst II wechseln wird, bleibt der VfL Stenum weitgehend zusammen.

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