HUDE Die Hallenkreismeisterschaften haben ihre kleine Tradition fortgesetzt. Zum dritten Mal in Folge musste der Sieger im Neunmeterschießen ermittelt werden, und zum dritten Mal gab es einen neuen Turniersieger: Der VfL Stenum hat sich gestern in der Halle am Huder Bach zum Turniersieg geschossen. Mit 4:3 nach Entscheidungsschießen behauptete sich der Vorjahreszweite im Bezirksliga-Duell gegen den TSV Ganderkesee. Das Spiel um den dritten Platz gewann der VfL Wildeshausen mit 3:0 gegen Titelverteidiger SV Tungeln.

„Im letzten Jahr haben wir teilweise besser gespielt, aber verloren. Diesmal hatten wir das Glück auf unserer Seite“, meinte Stenums Trainer Uwe Hammes nach dem nervenaufreibenden Endspiel gegen den Lokalrivalen. Hammes erhofft sich von dem Gewinn des NWZ-Cups auch einen positiven Effekt für die bevorstehende Fortsetzung unter freiem Himmel. „Dieser Erfolg wird uns einen Schub für die Rückrunde geben“, ist sich Hammes sicher.

Die spielerisch starken Stenumer profitierten im Semifinale in der Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen Tungeln von einer strittigen Entscheidung des Schiedsrichters. Tungelns Keeper Alexander Reil sah nach einem vermeintlichen Handspiel außerhalb des Strafraums bereits in der vierten Minute die Rote Karte, so dass der Kreisligist fortan in Unterzahl spielen musste. Spielertrainer Jan Majewski stellte sich zwischen die Pfosten, konnte die 0:3-Pleite gegen Stenum aber auch nicht verhindern.

„Es war kein absichtliches Handspiel, sondern er wurde angeschossen, das haben viele Zuschauer auch so gesehen. Aber so ist Fußball“, hakte Majewski das unglückliche Ausscheiden rasch ab.

Das Finale gingen beide Teams sehr vorsichtig an. Abgesehen von der einen Minute, in der Alexander Klar Stenum zunächst mit 1:0 in Führung brachte (3.) und Martin Koschei postwendend den Ausgleich erzielte (4.), taten sich die beiden Finalisten nicht weh. Zur tragischen Figur avancierte schließlich Mohamed Chahrour: Der Ganderkeseer schoss im Neunmeterschießen beim Stand von 4:3 für Stenum über die Querlatte – der Stenumer Jubel kannte keine Grenzen.

„Es ist das erste Mal, dass ich mit Stenum einen Titel hole. Es war kein schönes Endspiel, aber wir freuen uns riesig über den Sieg“, strahlte Christof Herbec. Der VfL-Akteur wurde obendrein mit zehn Treffern Torschützenkönig. „Durch die Prämie wird unsere Mannschaftsfahrt nach Prag nach Saisonende etwas billiger“, schlug Herbec prompt einen Verwendungszweck für die 300 Euro Preisgeld vor.

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