Stenum Ausgerechnet der Abstiegskandidat Eintracht Wiefelstede hat den VfL Stenum in der Fußball-Bezirksliga auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Elf von Trainer Thomas Baake, die zuvor drei Siege in Folge feierte, konnte nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen und ließ sich bei der 1:3 (1:1)-Pleite von den Gästen aus dem Ammerland den Schneid abkaufen. „Rückschläge kann es immer geben, uns hat die Entschlossenheit gefehlt“, sagte Baake nach dem glanzlosen Auftritt seiner Schützlinge: „Das Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen, aber wir haben uns bei den Gegentoren überrumpeln lassen – ich dachte, wir wären schon weiter.“

Dabei begann die Begegnung für die Platzherren vielversprechend: In der ersten Viertelstunde übten sie viel Druck aus und gingen durch Arnold Koletzek in Führung. Der VfL-Verteidiger drückte den Ball nach einer Ecke von Julian Dienstmaier zum 1:0 über die Linie. Auch in der Folgezeit übernahm der Tabellensiebte die Regie und hätte durch Kristian Bruns (36.) und Lennart Höpker (39.) den Vorsprung ausbauen können. Kurz vor der Pause bestrafte Timon Sylvester die Nachlässigkeiten der Gastgeber und schloss einen Konter zum 1:1 ab. Dabei lief er mutterseelenallein von der Mittellinie los und wurde auf halbrechter Position nicht angegriffen. „Unsere linke Seite haben wir in der Szene sträflich vernachlässigt, das darf so niemals passieren“, haderte Baake mit dem Ausgleich direkt vor dem Halbzeitpfiff.

Als Dienstmaier nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn einen Warnschuss abgab, hofften die heimischen Zuschauer auf weitere offensive Höhepunkte ihres Teams – dem war allerdings nicht so. Der Favorit verzettelte sich in vielen Zweikämpfen und fand kein Mittel, um die einsatzfreudigen Gäste in die Knie zu zwingen. Vielmehr blieb Wiefelstede mit einigen Kontern gefährlich und kam nach einem Sololauf von Nicolas Heibült zum nicht einmal unverdienten 2:1 (61.). Der Eintracht-Stürmer gewann im Strafraum den entscheidenden Zweikampf gegen Koletzek und überwand mit einem Rechtsschuss auch Keeper Maik Panzram.

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Zehn Minuten vor dem Ende fing sich der VfL zu allem Überfluss auch noch das 1:3. Jan Fehler machte mit einem Abstauber alles klar. Allerdings war der Ball nach Ansicht der Stenumer bei der Hereingabe von Alexander von der Decken im Toraus. „Da hat der Linienrichter gepennt“, ist sich Baake sicher. In den Schlussminuten warfen die Stenumer noch einmal alles nach vorne und verbuchten zwei gute Torchancen durch Maximilian Klatte und Koletzek – damit hatten sie ihr Pulver jedoch auch verschossen. „Die Niederlage müssen wir akzeptieren. Jetzt richten wir den Blick auf das schwere Spiel in Brake“, sagte Baake.

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