Stenum Die äußeren Bedingungen waren fast optimal, doch der VfL Stenum und der GVO Oldenburg vermochten sich den Gegebenheiten ganz und gar nicht anzupassen und trennten sich in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag Nachmittag auf dem Stenumer Nebenplatz mit einem torlosen Unentschieden.

Die Akteure auf dem Feld boten den gut 130 Zuschauern dabei wahrlich keinen fußballerischen Leckerbissen – ganz im Gegenteil.

„Wir wussten von vornherein, dass es eine zähe Begegnung werden würde – und das war sie dann auch“, machte VfL-Coach Werner Bruns, der den privat verhinderten Cheftrainer Thomas Baake an der Seitenlinie vertrat, keinen Hehl aus der Qualität der Partie.

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Tatsächlich mussten die Gastgeber sogar noch froh über den gewonnenen Punkt sein, denn bereits in der 24. Minute vergaben die Oldenburger eine Riesen-Möglichkeit, das Tor des Tages zu erzielen. Maximilian Klatte hatte Niklas Matthiesen zu Fall gebracht, nachdem sich dieser mit einem feinen Dribbling von der Außenbahn in den Stenumer Strafraum gespielt hatte. Ohne zu Zögern zeigte Schiedsrichter Malte Rathke (Elsfleth) auf den Punkt, doch der zum Elfmeter angetretene Jonas Brüggemann setzte den Ball links neben das Tor von VfL-Keeper Thorben Riechers.

In der ereignisarmen ersten Halbzeit war diese Aktion jedoch das einzige Highlight, nicht einmal eine einzige gelbe Karte wurde seitens des Referees gezückt.

Nach dem Pausentee keimte bei den Zuschauern etwas Hoffnung auf, dass sich das Spiel doch noch ansehnlicher entwickeln könnte, doch Lennart Höpker setzte nach Flanke von Julian Dienstmaier den Ball über das Tor (50.). Dienstmaier selbst war nur eine Minute später eine Spur zu uneigennützig, als er den Ball noch quer zu Bastian Morche abspielte und nicht selber aus etwa 14 Metern abzog.

Ganz chancenlos blieb der GVO dennoch nicht: Einen Freistoß von Lando Kropp verlängerte Hendrik Ramke Richtung Stenumer Gehäuse, doch VfL-Torwart Riechers konnte den Ball nicht kontrollieren, lenkte ihn an den Innenpfosten, von dem er wieder zu ihm zurücksprang und letztendlich weggedroschen werden konnte (56.).

In den letzten 20 Minuten konnte Stenum sich leichte Vorteile erarbeiten und hatte durch Ole Braun gleich zwei Riesen-Möglichkeiten, den „goldenen“ Treffer zu erzielen. Doch in der 72. Minute konnte der schnelle VfL-Stürmer aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unterbringen, und fünf Minuten später kratzte GVO-Abwehrspieler Patrick Warns das Spielgerät von der Torlinie, nachdem Braun den Ball bereits an Torwart Vivian-Phil Bartz vorbeigespielt hatte.

„Es war ein verdientes Unentschieden und wir haben zu Null gespielt, das ist in Ordnung. Aber aus so vielen Heimspielen hintereinander hätten wir mehr machen müssen“, resümierte Bruns.

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