Stenum Sieben Jahre lang konnte der VfL Stenum gegen den Heidmühler FC nichts ausrichten. Doch obwohl sich die Landkreisler am Sonntagnachmittag im Fußball-Bezirksligaduell mit 4:3 (1:0) durchsetzen konnten, war Trainer Thomas Baake nach der Partie richtig sauer auf seine Jungs. „Nach diesem Auftritt bin ich froh, wenn die Saison endlich zu Ende ist. Man sagt den Jungs etwas, und zehn Minuten später machen sie schon wieder ihr eigenes Ding“, ärgerte er sich.

Dabei lief es für die zuletzt sieglosen Stenumer von Beginn an gut, und sie konnten Druck auf die Friesländer ausüben. Lennart Höpker brachte die Gastgeber in der 15. Minute mit einem Flachschuss aus 16 Metern in Führung. „So wünsche ich mir das von einem Stürmer“, ließ sich Baake doch noch ein Lob entlocken. In der Folge war es eine Partie auf Augenhöhe, große Chancen waren allerdings auf beiden Seiten Mangelware. Erst nach einer zehnminütigen Unterbrechung, in der der Schiedsrichter die Spieler aufgrund eines heftigen Gewitters in die Kabine schickte, wurde Stenum wieder druckvoller, konnte aber bis zur Pause keinen Treffer mehr nachlegen.

Den besseren Start in Durchgang zwei konnte Heidmühle für sich verbuchen. Stenum bekam den Ball nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Einen Distanzschuss der Gäste konnte Maximilian Klatte zwar auf der Linie noch klären, doch den Abpraller verwandelte Randy Krey (50. Minute) zum Ausgleich. Wachgerüttelt vom Gäste-Treffer begann die stärkste Phase im Stenumer Spiel. Eine Ecke verlängerte Torben Würdemann per Kopf auf Marten Michael, der aus fünf Metern zur erneuten Führung einnickte (53.). Acht Minuten später wurde Höpker im Strafraum gelegt – Klatte verwandelte den fälligen Strafstoß souverän (61.).

Stenum blieb weiter angriffslustig und kam immer wieder zu guten Torchancen. Einen Schuss von Höpker aus 15 Metern konnte Heidmühles Keeper Malte Huelsbeck gerade noch so parieren, der Nachschuss von Würdemann saß – wurde abseitsbedingt aber nicht gegeben (73.). Wenige Minuten später zeigten die Landkreisler erneut, dass sie Fußball spielen können, dieses Mal auch mit Torerfolg. Paul Fuhrken brachte einen Ball von der rechten Außenbahn in den Strafraum, Julian Dienstmaier kam allerdings einen Schritt zu spät, so dass die Kugel Mathias Gaster vor die Füße fiel. Der brachte den Ball von der linken Seite erneut in die Mitte, wo Klatte goldrichtig stand und einschob (76.).

„Danach haben wir nur noch einen Sommerkick gezeigt und Heidmühle zu Treffern eingeladen“, ärgerte sich Baake. Nur eine Minute nach dem 4:1 kamen die Gäste zu einem Pfostentreffer, ehe der Ball in der 84. Minute drin war. Ein Schuss von Dardan Jashari kullerte an VfL-Keeper Maik Panzram vorbei ins Tor. Wenig später hatte der Torwart allerdings keine Chance. Nach einer Ecke traf Torben Würdemann aus dem Getümmel heraus ins eigene Tor. „Bis zum 4:1 machen wir das richtig gut und lassen Ball und Gegner laufen. Wir hätten 6:1 gewinnen müssen, aber stattdessen spielen die Jungs es einfach nicht richtig zu Ende. Und das stört mich“, brachte Baake seine Unzufriedenheit auf den Punkt.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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