Stenum Ein turbulentes Derby haben sich der VfL Stenum und der SV Baris Delmenhorst in der Fußball-Bezirksliga geliefert. Mit 3:2 (1:1) behielten die Gastgeber die Oberhand und schoben sich in der Tabelle mit nunmehr 30 Punkten an den Delmenhorstern vorbei auf Rang elf, die ein Spiel Rückstand aufweisen.

Schon früh gelang der Elf von Thomas Baake, der am Sonntag auf neun Stammkräfte verzichten musste, der Treffer zum 1:0. Torben Würdemann netzte bereits in der zweiten Spielminute zur Führung ein, nachdem ein Freistoß nicht durch die Gäste geklärt werden konnte. Stenum blieb am Drücker und wollte das zweite Tor erzwingen, doch mehrere Chancen blieben ungenutzt. Auch der Pfosten vereitelte diese Möglichkeit gleich zweimal kurz hintereinander (38./39. Minute). Das Auslassen der Chancen wurde natürlich bestraft, weshalb Baris kurz vor dem Pausenpfiff durch Justin Lentz (45.) der Ausgleich gelang.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Schreckmoment für den VfL: Julian Dienstmaier knallte im Kopfballduell mit einem Gegenspieler zusammen und blieb ebenso wie sein Kontrahent benommen liegen. Im Gegensatz zu diesem konnte der Stenumer aber nicht weitermachen und musste durch Matthias Gaster ersetzt werden. Es schien, als ließen sich die Gastgeber durch diesen Umstand nicht beirren, denn kurz nach der verletzungsbedingten Unterbrechung stellte Lennart Höpker mit einer wunderschönen Volley-Direktabnahme in den rechten Winkel nach Flanke von Kapitän Kristian Bruns die 2:1-Führung her (49.).

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Als sich Baris dann aufgrund einer Tätlichkeit selbst dezimierte (55.) und Torschütze Lentz mit einer Roten Karte vom Platz geschickt wurde, schien sich die Partie zugunsten der Gastgeber zu entwickeln. Doch weit gefehlt: Die Delmenhorster steckten nicht auf und nutzten eine der wenigen sich bietenden Chancen in Unterzahl zum erneuten Ausgleich. Nach einem langen Freistoß knapp vor der Mittellinie setzte Cumali Tuner den Ball zum 2:2 per Kopf ins Stenumer Gehäuse. Dieser Treffer brachte weitere Unruhe in die Begegnung, viele Nickeligkeiten schlichen sich ein. „Gefühlt wurden in der zweiten Hälfte auch nur 22 Minuten Fußball gespielt“, meint VfL-Coach Baake hinterher.

Als Stenum kurz vor Schluss noch einmal alles nach vorne warf, wusste sich Baris-Akteur Sinan Uygun nur mit einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze zu helfen und sah Gelb-Rot. Der fällige Freistoß landete im Strafraum an der Hand eines Baris-Abwehrspielers – Schiedsrichter Pascal Gebken zeigte sofort auf den Punkt. Maximilian Klatte (90.) verwandelte sicher und stellte den 3:2-Endstand her. Diesen Vorsprung retteten die Stenumer durch die siebenminütige hektische Nachspielzeit. Baake atmete hinterher tief durch: „Wir haben gewonnen, das ist der entscheidende Punkt. Wir haben zum Teil nicht gut verteidigt. Umso besser, dass wir als Sieger vom Platz gehen.“

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