Stenum Immerhin das schönste Tor des Abends gehörte am Dienstag dem VfL Stenum: Gegen GVO Oldenburg mussten sich die Bezirksliga-Fußballer zwar mit 2:5 (0:3) geschlagen geben, doch beim letzten Treffer von Fynn Dohrmann ging VfL-Trainer Thomas Baake das Herz auf. „Das hat er super gemacht“, meinte der Coach. Beim Wiederanstoß nach dem 1:5 sah Dohrmann, dass GVO-Keeper Lukas Oltmanns viel zu weit vor seinem Kasten stand und versenkte den Ball von der Mittellinie aus im Tor.

Zuvor waren sehenswerte Spielszenen aufseiten des VfL lange Mangelware. Die ersten Minuten verschliefen die Platzherren, und GVO ging durch Lasse Dworczak in Führung (6. Minute). Auch in der Folge machten die Gäste weiter Druck und erhöhten auf 2:0 (21.). Der Ball kullerte quer durch den Strafraum, Tilko Trebesch schob ungehindert ein. „Danach haben wir uns zum Glück gefangen“, meinte Baake, der allerdings zusehen musste, wie sein Team eine Chance nach der anderen vergab. Maximilian Klatte spielte den Ball aus zehn Metern dem GVO-Torwart in die Hände (23.), Fynn Dohrmann köpfte eine Ecke von Julian Dienstmaier knapp über den Kasten (28.). Auch aus einem Freistoß aus aussichtsreicher Position konnte Stenum nichts machen (40.). Umso bitterer dann eine Situation vier Minuten später: Marten Kämena rutschte im Zweikampf aus, woraufhin der schnelle Dworczak frei auf VfL-Keeper Marc Landwehr zustürmte und dem Torwart keine Chance ließ (44.). „Dennoch muss ich Marc ein Kompliment machen. Er hat ausgeholfen, weil Maik Panzram gesperrt ist, Marco Scheffler verletzt ist und Thorben Riechers Dienst hatte. Vor allem in der zweiten Hälfte hat er einen tollen Job gemacht“, lobte Baake den Keeper der zweiten Herren.

Auch wenn das 0:3 vor der Pause für sein Team der K.o. gewesen sei, habe in der zweiten Halbzeit die Einstellung gestimmt. „Wir wollten uns nicht abschießen lassen“, so der Coach. Zwar konnte GVO seine Führung durch Andre Geiken noch auf 4:0 ausbauen (58.), doch in der Folge schmiss Stenum alles nach vorne. Fynn Dohrmann war es, der in der 69. Minute den Ball mit ordentlich Wut im Bauch aus zwölf Metern ins lange Eck pfefferte.

GVO lauerte nur noch auf Konter, die VfL-Keeper Landwehr oft stark parierte. Doch nach einem schönen Pass von Dworczak auf den mitgelaufenen Geiken war er machtlos (1:5/77.). Direkt im Anschluss kam Stenum zwar durch das Traumtor von Dohrmann noch einmal ran, doch zu mehr reichte es nicht. „Die zweite Hälfte war in Ordnung. Aber am Ende muss ich leider sagen, dass wir verdient verloren haben“, so Baake, dessen Team noch Glück hatte, als Dworczak einen Elfmeter in der Schlussphase in den Stenumer Abendhimmel schoss.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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