Bookholzberg /Neerstedt Siegreich waren nur die anderen – die Landkreislerinnen gingen hingegen leer aus. Die Handball-Frauen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und des TV Neerstedt haben in der Landesliga jeweils eine Heimniederlage einstecken müssen.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg - Grün-Weiß Mühlen 22:31 (14:11). 40 Minuten lang sah es nach einem Erfolg der Gastgeberinnen aus. Doch in der verbleibenden Zeit kam es doch noch zur deutlichen Niederlage für die HSG. Für diesen Einbruch hatte auch Coach Timo Hermann keine Erklärung. Dabei sah es im ersten Abschnitt noch richtig gut aus. Die Deckung arbeitete sehr stark, die Absprachen passten sehr gut, und auch mit gutem Rückzugsverhalten ließ man den Gegner kaum einmal zu seinem Konterspiel kommen. Im Angriff spielten die HSG-Frauen mit guten Kombinationen Chancen heraus und kamen sowohl über den Kreis durch Jana Meenen als auch über die rechte Außenbahn durch Katrin Hoppe wiederholt zu sehenswerten Treffern. Bis zur Pause lag die Hermann-Sieben mit drei Toren vorn.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Gastgeberinnen nur kurz im Spiel. Danach verlor die HSG den Faden, die Deckung schien sehr unkonzentriert. Mit einfachen Kreuzbewegungen kamen die Gäste nun mehrfach zu einfachen Toren aus dem Rückraum. Zwar erspielten sich die Gastgeber noch eine 18:17-Führung (43.). Doch im weiteren Verlauf leistete sich die HSG zu viele Fehler. Bis zum Schlusspfiff behielt GW Mühlen die Oberhand.

TV Neerstedt - FC Schüttorf 09 32:33 (18:21). 50 Minuten hatte der FC Schüttorf die Gastgeberinnen sehr gut im Griff und schien auf einen sicheren Erfolg zuzusteuern. Doch in einem hochdramatischen Schlussspurt kämpfte sich das Team von TVN-Trainer Maik Haverkamp mit großem Einsatz Tor um Tor heran und schien nach dem 32:32-Ausgleich durch Agnieszka Blacha 30 Sekunden vor dem Ende sogar noch einen Punkt behalten zu können. Doch die überragende elffache Schüttorfer Goalgetterin Lena Lötgering versetzte den Neerstedterinnen mit dem letzten Treffer Sekunden vor dem Abpfiff den endgültigen K.o.

Dem mit hohem Tempo vorgetragenen Kombinationsspiel der Grafschafterinnen hatten die Neerstedterinnen nur wenig entgegenzusetzen. Sowohl im Spiel 1-1 als auch nach sehenswerten Kombinationen kamen die Gäste wiederholt zu einfachen Toren. Zwar konnten die Neerstedterinnen Rückstände stets verkürzen. Und auch ein Torwartwechsel auf Katharina Marks machte sich bezahlt. Dennoch mangelte es am Ende am notwendigen Quäntchen Glück, um den erhofften Sieg einzufahren.

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