LANDKREIS Die Landesklasse-Handballerinnen der TSG Hatten-Sandkrug traten in Marienhafe an. Der TSV Ganderkesee erkämpfte sich einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg.

TuRa Marienhafe – TSG Hatten-Sandkrug 20:22 (13:11) Die Handballerinnen der TSG waren sehr konzentriert gegen den Tabellenzweiten angetreten. Bis zur 16. Minute konnte die TSG das Spiel offen gestalten und sogar mit 6:4 Toren in Führung gehen. Dann kam Marienhafe besser ins Spiel und nutzte einige überhastete Angriffe der TSG (Tabellenplatz sieben) für leichte Gegenstoßtore aus. Bis zur Pause erzielte Marienhafe so einen 13:11-Vorsprung.

Nach dem Wechsel verlief das Spiel ausgeglichen. „Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen“, berichtete Trainer Andreas Dunkel. In der 57. Minute gelang es Annika Seemann, einen Ball abzufangen und mit einen Tempogegenstoß eine 21:20 Führung zu erzielen. Nadine Menkens warf schließlich den Siegestreffer zum 22:20. Danach ließ die TSG-Abwehr keinen weiteren Treffer mehr zu. „Sichere Torleute waren der Garant für diesen Erfolg“, sagte Dunkel.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – TSV Ganderkesee 13:18 (7:10) „Wir haben nur Fehler gemacht“, ärgerte sich Trainerin Marlis Holste nach der Niederlage gegen den Tabellenneunten Ganderkesee. Der TSV bot mit einer stabilen Abwehr der HSG Paroli, so dass es früh 5:1 für den TSV stand (9.). Bis zur 21. Minute zogen die Ganderkeseerinnen auf 9:4 davon. Zwar holte die HSG (Tabellenplatz sechs) mit drei Toren in Folge zum 7:9 auf (25.), den Halbzeitstand von 7:10 konnten sie aber nicht verhindern.

Auch nach der Pause leistete sich der TSV kaum Fehler. „Die Deckung war das Prunkstück“, berichtete Trainer Olaf Wiegmann. Besonders hob er die starke Leistung von Torhüterin Katharina Woltjen hervor. Den maximalen Vorsprung holten die Ganderkeseer Handballerinnen mit einem Zwischenstand von 17:10 in der 48. Minute heraus. In der 59. Minute fiel dann das Tor zum 18:13-Endstand für den TSV Ganderkesee. „Damit haben wir einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg erzielt“, sagte Wiegmann. Er kann nun beruhigter in die nächsten Partien gehen. Holste hingegen war enttäuscht: „Kein Selbstvertrauen, viel zu viele Einzelaktionen, kaum Tempogegenstöße“, lautete ihr Fazit.

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