Wildeshausen Halbzeit bei der Schach-Jugend-Europameisterschaft in Budva (Montenegro): Die beiden Teilnehmer vom Schachklub Wildeshausen Spartak Grigorian (U 16) und Jari Reuker (U 12) stehen nach sechs Runden gut da, die Medaillenränge sind aber nicht mehr zu erreichen. Während Grigorian 3,5 Punkte auf dem Punktekonto hat, konnte Reuker bis dato nur 2,5 Punkte erzielen.

Nach dem guten Start mit 1,5 von zwei möglichen Punkten verlor Grigorian in der dritten Runde deutlich gegen den Esten Ottomar Ladva. Danach hatte er gegen Emanuele Vesce (Italien) Glück, dass dieser in einer komplizierten Stellung seinen Vorteil nicht nutzte, und der Deutsche in der Folge konterte.

Mit dem Heimvorteil im Rücken trat dann der Montenegriner Lazar Lekic gegen Grigorian an, der sich auch schnell einen deutlichen Vorteil erspielte. Mit noch mehr Glück als in der Vorrunde konnte Spartak jedoch die Stellung wieder in ruhigere Gewässer bringen, so dass am Ende die Punkteteilung feststand. Nach dem Ruhetag errang er gegen den stärker einzuschätzenden Franzosen Yannick Kambrath ebenfalls ein Unentschieden. Damit liegt er nach zwei Dritteln des Turniers auf dem 27. Platz und damit etwas vor seinem Setzlistenplatz (36.) zu Beginn des Turnieres.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sein Vereinskollege Reuker startete in seiner Klasse mit 1,5 von zwei Punkten gut ins Turnier. Doch seine gute Form bekam mit zwei folgenden Niederlagen einen Dämpfer. Zuerst war er gegen den Spanier Pascual Juan Plazuelo deutlich ohne Chance. Anschließend setzte es gegen den Serben Dejan Ormorjan die nächste Niederlage. Er vergab einige Chancen, seine gute Stellung weiter auszubauen und wurde dann von seinem Gegner ausgekontert. In der Folgerunde machte er es gegen Ormorjans Landsmann Aleksander Demic besser: Mit den schwarzen Steinen ließ er seinem Kontrahenten keine Chance und fuhr einen sicheren Sieg ein. Nach dem Ruhetag konnte er gegen Nikoloz Petriashvili aus Georgien jedoch nicht punkten.

Am Ruhetag genoss die deutsche Delegation eine Bootsfahrt auf der Adria und besichtigte die Altstadt von Budva. Regeneration und ein wenig Abstand vom Schach sind wichtig um den Kopf wieder freizubekommen.

Der große Wahl-Check Oldenburg
Sagen Sie uns Ihre Meinung und sichern Sie sich im Anschluss die Chance auf 5x 100 €-Gutscheine für den Nordwest-Shop.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.