MOSLESFEHN MOSLESFEHN/MC - Den Jungen einmal die Hacken zeigen, davon träumen viele Mädchen. Für Sophia Stors von der TSG Hatten-Sandkrug ist dieser Traum Realität. Die junge Läuferin setzte auf der Zielgeraden des Ein-Kilometer-Laufes in Moslesfehn zu einem Endspurt an, den ihre männliche Konkurrenz vergeblich zu kontern versuchte. In 3:59 Minuten war sie ins Ziel gekommen – knapp vor Chris Mannuel Horn (4:00) und Joel Hörig (4:07/beide Wilhelmshaven).

Für die junge Sandkrugerin war es der zweite Sieg bei einem solchen Rennen. Bereits beim Oldenburg-Lauf über 1,6 Kilometer hatte sie die Nase vorne. Den Grundstein zu Schnelligkeit und Durchhaltevermögen legt die Neunjährige in der Leichtathletik-Abteilung der TSG. Dass sich die Arbeit lohnt, hat das Mädchen in Moslesfehn eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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NWZ/LANDKREIS/LOKSPORT-JUGEND

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„Büro-Anne“ spielt das Zugpferd der Kindergartenkinder

Eilbotenlauf SV Moslesfehn denkt auch an den Nachwuchs – Jogging-AG im Vorschulalter

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von Fried-Michael Carl MOSLESFEHN - „Ich habe Christoph gewinnen lassen“, zeigte sich Mark Wloka großzügig. Schnell hatte er sich nach dem 300-m-Kindergartenlauf am vergangenen Sonnabend in Moslesfehn erholt und wie ein Erwachsener eine Erklärung dafür gefunden, warum er Zweiter geworden war. Dabei war er gerannt, was er konnte. Auf der Zielgeraden aber musste er einfach das bessere Stehvermögen seines Mitstreiters Christoph Fehn anerkennen. Hinter ihnen kam Rune Schneider auf den dritten Platz.

So viel Aufmerksamkeit wie die Kinder bekamen, hätten auch gerne die Erwachsenen wenig später gehabt. Da aber hatten sich Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern, die den Nachwuchs vom Kindergarten Achternmeer lautstark bei seinem ersten Rennen unterstützten, schon lange mit ihren Sprösslingen auf dem Heimweg gemacht.

Aufgeregt wie junge Rennpferde fieberten die Mädchen und Jungen dem ersten Start in der Öffentlichkeit entgegen. Manche wollten vor dem Startkommando schon davoneilen, andere waren wenig davon angetan, laufen zu müssen. Erst als „Büro-Anne“ sich als Zugpferd vor das Feld setzte, wussten die Akteure, welchen Weg sie einzuschlagen hatten. „Büro-Anne“ wird die Leiterin des Kindergartens Achternmeer, Anne Sobing-Appeldorn, zur Unterscheidung zu Anne Schnake, der zweiten Erzieherin, von den Kindern liebevoll genannt.

Gänzlich untrainiert gingen die Kinder des Kindergartens indes nicht auf die Strecke. Einmal in der Woche finden sie sich zur Jogging-AG ein. In 30 Minuten wird gelaufen und gestretcht. Dabei haben sie mit „Büro-Anne“ eine Fachkraft als Trainerin, denn sie läuft mit Begeisterung bei der TSG Hatten-Sandkrug.

Kaum im Ziel angekommen, hatten die Kinder nicht nur eine Erklärung für ihre Leistung parat. „Anne, bekommen wir auch noch eine Urkunde?“, wollten sie auch eine Anerkennung für ihre Leistung abholen. Die kam prompt in Form von Urkunde und Plakette.

Damit hatte sich der Tag für sie gelohnt, denn sie hatten etwas vorzuzeigen. Da machte es keinen Unterschied mehr für Mark, ob er Erster oder Zweiter geworden war.

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