LANDKREIS Die Handballer des TSV Ganderkesee haben ihre Position im Mittelfeld der Weser-Ems-Liga-Tabelle gefestigt. Sie besiegten am Sonnabend in eigener Halle die HSG Varel II. Dagegen steckt die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II weiter mitten im Abstiegskampf. Sie kassierte am Sonntag eine Heimniederlage.

TSV Ganderkesee – HSG Varel III 33:30 (14:15). Erst nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gelang dem TSV der wichtige Erfolg. Die Ganderkeseer zeigten im Angriff Nerven. Klarste Chancen wurden zunächst nur selten verwertet. Auch die Deckung, die in einer 3-2-1 -Formation begann, ließ dem Gegner zu viel freien Raum. Vor allem Dupiczak im rechten Rückraum, der sieben Treffer warf, und Kreisläufer Ohlendorf, der neun Tore erzielte, bereiteten der TSV-Defensive lange arges Kopfzerbrechen. Die Gäste bestimmten so das Spiel und lagen Mitte der ersten Hälfte mit 9:6 vorne.

Eine Auszeit, die Umstellung auf eine 6:0-Deckung und die Einwechslung von Torwart Tim Tietjen wirkten sich positiv auf das TSV-Spiel aus. Tietjens Paraden ermöglichten es den Gastgebern, erfolgreiche Konter zu laufen. Kurz vor der Pause schaffte Sören Laurus den Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel machte die Ganderkeseer Abwehr dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Im Angriff gab es zudem deutlich mehr Bewegung. So provozierte der TSV einige Lücken in der Vareler Abwehr. Beim 22:19 (42.) und beim 31:27 (56.) schien es, als hätten die Ganderkeseer die Partie entschieden. Da sie dann aber einige gute Möglichkeiten nicht nutzten, kamen die kampfstarken Gäste jeweils wieder heran. Beim 31:30 stand das Spiel auf des Messers Schneide. Dann hielt Tietjen einen Strafwurf und im Gegenzug erlöste Sören Laurus mit seinem Treffer zum 32:30 die TSV-Fans endgültig.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – Wilhelmshavener HV II 26:27 (13:14). Die HSG kassierte eine bittere Niederlage. Kurz vor dem Ende hatte sie die Chance auf den Ausgleich, doch der Wurf Sekunden vor dem Ende landete, wie schon so oft zuvor, an der Latte. Trotz der Niederlage zeigten die Gastgeber eine ansprechende Partie, vor allem die Deckung um den starken Torhüter Fabian Ludwig zeigte sich fast immer auf dem Posten. Der HSG unterliefen nur wenige Fehler, diese machten sie aber in entscheidenden Situationen. So erkämpfte sich die Deckung zehn Minuten vor dem Ende beim 23:23 den Ball, der Konter endete aber mit einem Pfostentreffer. Im Gegenzug kassierte die HSG das 23:24. Kurze Zeit später lief es wieder so: der Gast lag mit zwei Toren vorn. Nach einer spannenden ersten Halbzeit setzten sich die Gäste nach dem Wiederanpfiff auf 19:16 ab (43.). Bei den Hausherren stimmte aber die kämpferische Einstellung und so lagen sie nach fünf Toren in Folge mit 21:19 vorn. In der Folge gab es einen offenen Schlagabtausch, in dem Pfosten- und Lattentreffer verhinderten, dass die HSG in Führung blieb. Als Kolpack aber vier Minuten vor dem Ende das 26:26 erzielte, schien mehr möglich. Ein Treffer gelang dann aber nur noch den Wilhelmshavenern.

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