Wildeshausen Über das Ziel hinausgeschossen sind die Schachspieler der Bundesliga-Jugendmannschaft des SK Wildeshausen: Sie hatten bei den Deutschen U 16-Vereinsmeisterschaften in Lingen den dritten Platz angepeilt, landeten aber auf Platz eins. Das ist der größte Erfolg, den der SK Wildeshausen bisher feiern konnte.

Bei den Meisterschaften 2011 und 2012 war der SK gar nicht qualifiziert, 2010 war er trotz seines dritten Rangs in der Setzliste gerade einmal 13. geworden. In diesem Jahr begann die letzte Runde gegen die SF Sasbach sehr unterschiedlich. Während Spartak Grigorian seinen Gegner schnell bezwingen konnte, ging das Spiel von Duc Minh Ngo ebenso rasch verloren. Maurice Finke stand schlechter, und bei Steffen Schumann war es ausgeglichen.

Maurice Finke rettete das Spiel ins Remis. Nun kam es auf Steffen Schumann an. Er drang in die gegnerische Stellung ein und entschied das Spiel für sich. Trotz einer beginnenden Mittelohrentzündung war Steffen Schumann angetreten. Mit seinem letzten Punkt rettete er dem SK die Meisterschaft.

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Doch derweil hatte Gastgeber und Favorit Lingen in Mannschafts- und Brettpunkten nachgezogen – erst in der Berliner Wertung stand es dann 4:2 für Wildeshausen. Die Turnierleitung hielt Rücksprache mit dem Nationalen Spielleiter, um die genaue Feststellung des Ergebnisses zu gewährleisten. Dieser bestätigte die Rechnung – und der SK Wildeshausen wurde neuer Meister.

Vor allem das Spiel gegen Porz – ebenfalls ein Favorit – lief für die Wildeshauser nicht so gut, wie andere Begegnungen. 0,5:3,5 hatten die Wildeshauser verloren. Zwar verliefen die vier Spiele lange Zeit spannend, doch am Schluss versagten die Nerven der SK-Spieler.

Besonders beeindruckt zeigte sich Trainer Jens Kahlenberg von Steffen Schumann und Maurice Finke, die sehr überzeugend gespielt hätten. „Spartak war professionell wie gewohnt“, sagte Kahlenberg. Erstmals entschied der 15-Jährige als Teamleiter darüber, ob ein Remis-Angebot angenommen oder vorgeschlagen wird. „Das hat er sehr gut gemacht“, erzählte Kahlenberg.

Mittlerweile spielen Spartak Grigorian, Duc Minh Ngo und Jari Reuker bei den niedersächsischen Einzelmeisterschaften in Verden.

Ein weiteres, großes Ziel bleibt: Die Deutsche Vereinsmeisterschaft U 20. Um sich dafür zu qualifizieren, muss der SK die Jugendbundesliga auf dem ersten Platz abschließen oder sich – sofern man den zweiten Rang erreicht hat – in einem Spiel gegen den Zweitplatzierten einer anderen Staffel beweisen.

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Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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