Wildeshausen Den Abschied haben ihm seine Spieler nicht gerade leicht gemacht. Sichtlich gerührt wurde Jörg Peuker nach dem Abpfiff des ungefährdeten 7:1-Erfolgs seiner Bezirksliga-Fußballer vom VfL Wildeshausen gegen die Zweitvertretung des VfL Oldenburg von seinen Spielern geherzt. „Es war eine wahnsinnig tolle Zeit hier in Wildeshausen. Besonders nach so einem starken Saisonabschluss fällt der Abschied schwer“, sagte Peuker nach seiner letzten Partie auf der Trainerbank der Krandel-Crew. Wie es für den Coach weitergeht, weiß er noch nicht. Erst einmal stehen Weiterbildungen auf dem Plan. „Das Fußballgeschäft ist kurzweilig, vielleicht kommt schon in naher Zukunft die nächste Aufgabe“, so Peuker. In der kommenden Saison wird Marcel Bragula, der bisher das zweite Team in Wildeshausen trainierte, bei den Bezirksliga-Fußballern die Regie übernehmen.

Mit Platz drei vor der Brust spielten die Wildeshauser hochmotiviert auf. Es dauerte nur sechs Minuten, ehe Jan Lehmkuhl seinem Trainer das erste der insgesamt sieben Abschiedsgeschenke machte. Seinen Schuss von der Strafraumkante fälschte ein Oldenburger Verteidiger unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 ab.

Die Luft anhalten mussten die Wildeshauser nur einmal kurz in der 19. Minute, als Jannik Wallner einen Kopfball auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper Sebastian Pundsack abwehrte. Ansonsten war von den Gästen nichts zu sehen, es spielte nur der gastgebende VfL. Bereits vor dem Seitenwechsel sorgten Maximilian Seidel (30. Minute), André Hesselmann (33.) und erneut Lehmkuhl (43.) für klare Verhältnisse. Vor allem Seidel und der stark aufspielende Lehmkuhl waren von den Gästen nie unter Kontrolle zu bekommen. „Jan hat heute ein überragendes Spiel gemacht“, lobte sein Trainer.

Trotz der hohen Führung ließen die Wildeshauser im zweiten Durchgang nicht locker. Erst scheiterte Lukas Schneider in seinem vorerst letzten Spiel für den VfL per Freistoß. Nur wenige Minuten später traf Lehmkuhl per Volleyabnahme zum 5:0. Die Oldenburger konnten sich nur in wenigen Fällen spielerisch aus der eigenen Hälfte befreien. VfL-Keeper Pundsack musste im zweiten Durchgang nicht einmal eingreifen. Beim Ehrentreffer durch Mazlum Orke (70.) war der Torhüter dann aber chancenlos.

Fast im direkten Gegenzug stellte Seidel den alten Abstand jedoch wieder her. Zwei Minuten vor Spielende kam dann auch noch Daniel Pasker zu seinem Tordebüt. Der Verteidiger tauchte frei vor Oldenburgs Keeper Mario Lucka auf und schob überlegt ein. Ein Tor mit Ansage, wie Wallner verriet: „Daniel hat unter der Woche beim Training noch versprochen, dass er die Saison nicht ohne einen eigenen Treffer beendet.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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