WüSTING Auch im fünften Anlauf haben die Regionalliga-Fußballerinnen der SF Wüsting/Altmoorhausen keinen Heimsieg errungen. Nach einer starken ersten Hälfte führte die Mannschaft von Ralf Eilenberger mit 2:0, ließ danach aber deutlich nach und musste gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf noch zwei Tore zum 2:2 hinnehmen.

Den Wüstingerinnen war das gewachsene Selbstvertrauen nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende in Oythe (1:0) anzumerken. Sie ließen den Gast nicht ins Spiel kommen und fuhren selbst gefährliche Angriffe. Es dauerte nur fünf Minuten, bis die Gastgeberinnen das erste Mal jubeln durften. Jennifer Corssen lies an der Strafraumgrenze zwei Verteidigerinnen stehen und passte auf Saskia Ewert, die den Ball mit einem Heber in den Winkel setzte. Wüsting kontrollierte die Partie nach Belieben. Dann war es Corssen, die mit einem hohen Ball Maren Genke in den Strafraum schickte. Genke umrundete eine Spielerin und schob den Ball überlegt zum 2:0 ins lange Eck. Doch anstatt die Partie schon vor der Pause zu entscheiden, zog sich der Aufsteiger nach dem Treffer weit zurück. Ahlerstedt kam besser auf. Richtig gefährlich wurde es vor dem Seitenwechsel jedoch nur, als ein abgefälschter Schuss an der Latte des Wüstinger Tores abprallte.

Nach dem Seitenwechsel war von der guten Leistung aus den ersten 45 Minuten bei den Sportfreundinnen nichts mehr zu sehen. Sie überließen den Hamburgerinnen fast ohne Gegenwehr das Mittelfeld. Ahlerstedt nutzte den Raum und kam in der 65. Minute durch Inga Cordes zum Anschlusstreffer.

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Immer wieder schlichen sich einfache Fehler in das Offensivspiel der Grün-Weißen ein. Und auch die Abwehr verlor ihre Stabilität. Die Folge: Der Gast glich durch einen strammen Schuss von Anne-Marie Schwartau aus 20 Metern aus (78.).

Doch mit dem Ausgleich wachte das SF-Team wieder auf und kam zu guten Gelegenheiten. Doch weder Nicole Poker noch Katharina vom Dahl konnten aus aussichtsreichen Positionen vollenden.

SF-Trainer Ralf Eilenberger war mit der Leistung seiner Elf zufrieden, sah jedoch noch Potenzial nach oben: „Nach der Leistung in der ersten Halbzeit haben wir zwei Punkte verloren. In der zweiten Halbzeit waren wir wieder zu hektisch, konnten keine Ruhe reinbringen. Der Anschlusstreffer hat die alte Nervosität zurückgebracht.“ Mit dem gewonnenen Punkt rückten die SF in der Tabelle einen Rang vor und geben die Rote Laterne an den VfL Oythe weiter. In der kommenden Woche treten sie im Viertelfinale des Landespokals in Oythe an.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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