Dötlingen Im vergangenen Jahr waren die Fußballer des Ahlhorner SV in der ersten Runde des Bezirkspokals ausgeschieden – nach Elfmeterschießen gegen den TV Jahn Delmenhorst. Am Mittwochabend hatte die Mannschaft von Trainer Detlef Blancke mehr Glück und setzte sich beim klassentieferen Kreisligisten TV Dötlingen 4:3 durch.

Die torlose reguläre Spielzeit verlief indes über weite Strecken zerfahren. Die Glückwünsche zum Sieg nahm Blancke mit einem zerknirschten Schmunzeln an – wohlwissend, dass die Leistung seiner Truppe über weite Strecken eines Bezirksligisten nicht würdig war. „Vor allem in der ersten Hälfte waren wir überhaupt nicht auf dem Platz und haben in der Offensive nichts inszeniert bekommen“, sagte der ASV-Trainer.

Tatsächlich waren es zu Beginn die Dötlinger, die besser ins Spiel kamen und auch vor dem Tor etwas zwingender wirkten. Die beste Chance der ersten Halbzeit besaß Jannes Henning gleich in der ersten Minute, als er schön freigespielt wurde, die Kugel dann aber über das Tor schoss. „Wir haben das Spiel lange ausgeglichen gestalten können. In der zweiten Halbzeit sind uns die Kräfte dann etwas ausgegangen“, meinte Dötlingens Trainer Georg Zimmermann.

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Nach dem Seitenwechsel versuchte Ahlhorn zwar die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, blieb vor dem gegnerischen Tor jedoch harmlos. „Immerhin haben wir auch hinten die Null gehalten, das war positiv. Insgesamt bleibt aber jede Menge Arbeit vor uns“, meinte Blancke, der in der Defensive auf Urlauber Christoph Benkendorf verzichten musste.

Im Elfmeterschießen konnten sich die Ahlhorner am Ende bei ihrem Torhüter Sebastian von Behren bedanken. Gleich drei Schüsse von Sebastian Bröcker, Finn Kipper und Johannes Ullerich wehrte er ab. Da Dötlingens Hendrik Sandkuhl gleich in der ersten Runde auch noch am Pfosten gescheitert war, konnten sich die Ahlhorner sogar drei Fehlschüsse von Sascha Harmuth, Rico Lüdtke und von Behren leisten, um am Ende trotzdem den Einzug in die zweite Bezirkspokalrunde zu bejubeln.

„Wir haben insgesamt eine ordentliche Leistung gezeigt. Im Elfmeterschießen kann man dann auch verlieren“, resümierte Zimmermann.

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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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