Wildeshausen Eingepackt in wärmende Sportmäntel, dazu manchmal sogar eine Strickmütze auf dem Kopf: Die Temperaturen waren nicht unbedingt der Jahreszeit angepasst, als am Sonnabendvormittag die ersten Rennen des 8. Wildeshauser Vergleichswettkampfs gestartet wurden. Und doch herrschte ausnahmslos gute Stimmung im Freibad. „Wir haben doch noch Glück mit dem Wetter, es regnet ja nicht. Und falls es doch noch anfangen sollte – die Schwimmer werden ja spätestens im Becken nass“, meinte Silke Kloster vom Vorstand des Schwimmvereins Wildeshausen schmunzelnd.

Es sollte auch im weiteren Verlauf des Tages trocken bleiben, ab mittags ließ sich sogar die Sonne phasenweise blicken. „Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung“, sagte der Vereinsvorsitzende Andreas Meyer, der sich erstaunt darüber zeigte, wie viele Vereine und Starter zum Wettkampf gekommen waren. „Das sind mehr als im letzten Jahr“, meinte Meyer mit Blick auf die 145 Aktiven, die es auf insgesamt 611 Starts brachten. Zum ersten Mal war sogar ein reiner DLRG-Verein (Westerstede) am Start, weitere Neulinge in Wildeshausen waren der OSC Bremerhaven, SV Bremen und Bürgerfelder TB.

Den größten Anteil der Aktiven stellten die Gastgeber selbst mit 100 Starts. „Es ist schön, so viele Wildeshauser im Becken zu sehen“, freute sich Meyer. Seitdem der Schwimmverein dank des neu gebauten Hallenbades wieder vernünftiges Training anbieten kann, sei der Zuspruch groß. „Wir sind auf einem guten Weg, alle Gruppen wieder voll zu bekommen. Teilweise haben wir sogar Wartelisten“, betonte der Vorsitzende. Viele Neueinsteiger absolvierten am Sonnabend ihren ersten Wettkampf. Ihnen wurde der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser durch die Anfeuerungsrufe der Eltern und Trainer vom Beckenrand aus aber leicht gemacht.

Am Ende stimmte aus Wildeshauser Sicht auch die sportliche Ausbeute. „Wir haben 30 Mal den ersten Platz belegt“, freute sich Pressewartin Susanne Wiesner. Hinzu kamen zehn zweite und 13 dritte Plätze. Als besonders erfolgreich bewertete Wiesner die Leistungen der jüngsten Schwimmer wie Fynn und Mikkel Grotelüschen, Johannes, Steffen und Lukas Henkensiefken, Piet-Ole Wulf sowie Thore Meyer, „für den es der erste Wettkampf war“. „Doch auch unsere größeren Schwimmer wechselten sich auf den vorderen Plätzen regelmäßig ab“, so Wiesner.

Die Wildeshauser entschieden außerdem alle Staffeln für sich (8x50 Meter Mixed, 4x100 Meter Freistil männlich/weiblich), so dass die Pokale in Wildeshausen blieben. Gut angenommen wurden auch die Prämienläufe, wo es Sachpreise zu gewinnen gab.


Mehr Infos zum Verein unter   www.sv-wildeshausen.de 
Weitere Bilder im Internet unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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