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BERLIN Gleich doppelt erfolgreich waren die Wardenburger Schwimmer am vergangenen Wochenende bei deutschen Meisterschaften. Nils Boden, Christian Göthert, Johannes Rathjens, Frank Stuckenberg und Markus Pleis starteten bei den offenen deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal und schwammen zu neuen persönlichen Bestzeiten. Stephan Jazbinsek, Florian Kramer, Andreas Stein und Axel Stefan traten bei den deutschen Mastersmeisterschaften in Berlin an und konnten ebenfalls Erfolge feiern.

Bei den offenen deutschen Meisterschaften in Wuppertal war die gesamte nationale Schwimmelite vertreten, um die Meistertitel auszuschwimmen und um sich für die europäische Kurzbahnmeisterschaft in zwei Wochen in Polen zu qualifizieren. Auch der Wardenburger SC war mit zwei Staffeln und sechs Einzelstarts vertreten. Alleine diese Meldezahl stellte einen Rekord für den Schwimmverein dar.

Staffeln sehr erfolgreich

Vor allem die Staffeln waren sehr erfolgreich. In der 4x50-Meter-Lagenstaffel verbesserten Stuckenberg, Göthert, Pleis und Rathjens den alten Vereinsrekord aus dem Jahr 2010 um eine halbe Sekunde und belegten in 1:45,66 Minuten einen guten 22. Platz. Noch besser lief es in der 4x50-Meter-Freistilstaffel. Dort unterboten Boden, Göthert, Stuckenberg und Rathjens ihren Vereinsrekord ebenfalls um eine halbe Sekunde und verpassten in 1:35,07 Minuten den aktuellen Bezirksrekord nur knapp. Mit ihrer Zeit belegten sie Platz 20.

Neben den Staffeln waren auch drei Schwimmer im Einzel aktiv. Göthert startete über die 50 Meter Freistil neben dem aktuellen deutschen Meister über diese Strecke, Marco Di Carli. Göthert konnte nahe an seine Bestzeit heranschwimmen und belegte in 23,51 Sekunden einen Platz im Mittelfeld. Auch über die 50 Meter Rücken belegte er in guten 27,67 Sekunden einen Platz unter den Besten 40.

Pleis war ebenfalls zweimal im Einzel am Start. Er verbesserte seine Bestzeit über die 50 Meter Brust auf 29,46 Sekunden und schlug über die 100 Meter Brust in 1:05,67 Minuten an. Mit beiden Zeiten belegte er gute Plätze unter den Ersten 30. Den letzten Einzelstart hatte Trainer Johannes Rathjens, der über 50 Meter Freistil eine Zeit von 24,01 Sekunden schwamm.

Medaillen in Berlin

Bei den deutschen Mastersmeisterschaften in Berlin gelang Andreas Stein für eine große Überraschung. Nachdem er sich über die 100 Meter Lagen in 1:02,92 Minuten unter die Ersten zehn geschwommen und über 50 Meter Brust in 30,78 Sekunden Platz sechs belegt hatte, kam er über die 100 Meter Rücken nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen in 1:06,13 Minuten an und gewann Silber.

Florian Kramer machte es ihm nach und gewann unerwartet eine Medaille. Er belegte über 50 Meter Rücken in 28,85 Sekunden Platz zehn. Dann steigerte er sich über die 100 Meter Rücken, schlug nach 1:01,96 Minuten an und konnte Bronze bejubeln. Auch Stephan Jazbinsek und Axel Stefan freuten sich über gute Ergebnisse. Jazbinsek belegte über 50 Meter Schmetterling in 27,85 Sekunden Platz zehn, und Axel Stefan schlug über die gleiche Strecke in guten 28,81 Sekunden an.

Außerdem waren die vier auch in den Staffeln erfolgreich. Vor allem über 4x50 Meter Lagen und 4x50 Meter Brust lief es für Stein, Kramer, Jazbinsek und Stefan gut. Im Brustwettbewerb verpassten sie zwar in 2:13,48 Minuten als Vierter knapp eine Medaille, allerdings stellten sie einen neuen Vereinsrekord auf. Über die 4x50 Meter Lagen wurden sie in 1:51,24 Minuten ebenfalls Vierter.

Durch die Erfolge an diesem Wochenende sowie den vielen Medaillen auf offenen Landesmeisterschaften und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften freut sich der Wardenburger SC über das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte.

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