GANDERKESEE /HUDE GANDERKESEE/HUDE - Dreimal ist neuerdings Ganderkeseer Recht. Nach zwei Niederlagen gegen den FC Hude hat sich der TSV Ganderkesee gestern nicht lumpen lassen und feierte im Nachholspiel der Fußball-Bezirksklasse einen deutlichen 5:0 (1:0)-Sieg gegen den Rivalen.

„Endlich haben wir einmal so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, freute sich TSV-Trainer Matthias Trätmar. Im zweiten Derby innerhalb von 48 Stunden untermauerten seine Jungs ihre Ambitionen auf die neue Bezirksliga.

Davon kann in Hude derzeit keine Rede sein. „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten aus den beiden Nachholspielen vier Punkte holen. Es wurden aber null Punkte“, haderte FC-Spielertrainer Peter Böschen. Noch belegt Hude den achten Tabellenrang, der aber wohl kaum für einen Bezirksliga-Startplatz reichen wird.

Alles andere als Bezirksliga-Format legten die Gäste aber in Ganderkesee an den Tag. Martin Koschei deckte die Abwehrschwächen der Böschen-Elf bereits nach 49 Sekunden auf und brachte den TSV mit einem Flachschuss ins kurze linke Eck in Führung. In der mäßigen ersten Hälfte hatten André Hilfers und Mike Griebenow den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils aus guter Position.

Wütende Proteste auf der TSV-Bank löste kurz nach Wiederbeginn ein unbeabsichtigtes Handspiel von Böschen im Mittelfeld aus. Die Platzherren forderten vehement die Rote Karte, da Böschen letzter Mann war. Aber der Unparteiische Andreas Hartjen zückte nur Gelb.

Nach etwa einer Stunde war von Huder Offensivbemühungen kaum noch etwas zu sehen. Auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte Heiko Schwarting konnte die Huder Sturmflaute nicht beheben. Ganderkesee wurde immer überlegener und kam aufgrund einer stark abseitsverdächtigen Aktion durch Koschei zum vorentscheidenden 2:0. Als wenig später der Huder André Hilfers die Ampelkarte sah, war die Partie im Grunde entschieden.

Die torhungrigen Gastgeber wollten aber nichts dem Zufall überlassen und hielten das Tempo weiter hoch. Mit überfallartigen Angriffen schraubten zweimal Stephan Schüttel und Franz Ermandraut das Resultat auf 5:0.

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