WILDESHAUSEN Für einen kurzen Moment blieben die Leichtathletinnen des Gymnasiums Wildeshausen verdutzt stehen. Mit diesem Empfang hatten sie nicht gerechnet. Mit großen Plakaten, Rosen und lautem Jubel wurden sie von vielen Mitschülern, Lehrern, Eltern und Freunden am Donnerstagabend auf dem Wildeshauser Bahnhof empfangen. Antonia Hehr, Alicia Wübbeler, Frederieke Schadwinkel, Melanie Lauer, Stella Drewes, Lerke Müller, Karen Kläner, Kristin Sander, Louisa Willenborg und Hanna Franz waren soeben aus Helmstedt zurückkehrt. Dort hatten sie das Lindesfinale des Schul-Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse IV gewonnen. Mehr geht nicht, denn für die Zwölf- und 13-Jährigen wird kein Bundesfinale ausgetragen.

Die Verblüffung wich schnell großer Freude. „Das ist ja super“, war mehr als einmal zu hören. In Helmstedt war das Wildeshauser Team als Sieger des Bezirks Weser-Ems angetreten. In einem spannenden Wettkampf setzten sie sich mit 5740 Punkten gegen Winsen/Luhe (Bezirk Lüneburg, 5691), das Gymnasium Helmstedt (Braunschweig, 5319) und die KGS Brinkum (Hannover, 5196) durch. Die Leichtathletinnen traten im 50-Meter-Sprint, im Schlagballwurf (80 Gramm), im Hoch- und im Weitsprung, im 800-Meter-Lauf und in der 4 x 50-Meter-Staffel an. Für die erzielten Leistungen gab es dann Punkte. Das Wildeshauser Team war bereits am Mittwoch nach Helmstedt gereist, erzählte Sportlehrerin Ina Franz. Dort übernachtete das Team in einer Jugendherberge „Wir haben abends sogar noch ein wenig trainiert“, berichtete Klaus Lange, Trainer der Leichtathletik-Abteilung von Jahn Brinkum. Ebenfalls von Jahn Brinkum kommt der dritte Trainer des Teams, Frank Krüger. Viele der Athletinnen gehören diesem Verein an.

„Alle haben es sehr gut gemacht“, lobte Lange die Ergebnisse der Wildeshauser Schülerinnen, die außer mit ihren sportlichen Leistungen auch mit großem Teamgeist glänzten. „Herausragende Leistungen haben aber Antonia Hehr, die die 800 Meter in 2:35,84 gelaufen ist, und Alicia Wübbeler, die bei strömendem Regen im Hochsprung 1,45 Meter überquerte, geboten“, sagte Franz.

Im nächsten Jahr würde das Team in einer Klasse antreten, in der auch ein Bundesfinale stattfindet. „Wir sind noch am überlegen und diskutieren, ob wir wieder teilnehmen werden. Sicher ist das noch nicht“, sagte Lange.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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