AHLHORN Drei Punkte sicherte sich der Ahlhorner SV im zweiten Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen Frisia Wilhelmshaven. In einer sehr schwachen Begegnung siegte das Team von Klaus Ebel mit 2:0 (1:0) Toren.

„Wir haben gewonnen und zwei schöne Tore gesehen“, war der kurze Kommentar von ASV-Trainer Klaus Ebel. Später fand er noch etwas, was ihm gefallen hatte: „Wir haben zu Null gespielt“, ergänzte Ebel.

Das war aber auch alles Positive, das der ASV-Trainer dem Spiel abgewinnen konnte. Ähnlicher Meinung war auch Frisia-Trainer Hans-Hermann Mindermann, der mit seiner Mannschaft hart ins Gericht ging: „Das hatte mit Bezirksliga-Fußball nichts zu tun“, meinte der ehemalige Zweitliga-Spieler.

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Zerfahrene Begegnung

Von Beginn an verlief die Begegnung sehr zerfahren. Keine der beiden Mannschaften wollte das Spiel so richtig in die Hand nehmen. Daher waren es eher zufällig entstandene Situationen, die für ein wenig Torgefahr sorgten.

Den ersten Aufreger im Spiel gab es nach fünf Minuten, als Gästespieler Lars Sommer frei im Strafraum des ASV an den Ball kam, diesen aber nicht richtig traf. Genau fünf Minuten später versuchte Ahlhorns Janek Ruff, den Ball im Frisia-Tor zu versenken, was aber misslang. Auch in der Folge war die Partie arm an Höhepunkten. „Spielt einfache Bälle“, rief Frisias Abwehrchef Mehmet Baydak seinen Mitspielern zu. Diese Aufforderung hätte genauso gut für die Platzherren gelten können, denn beide Teams übertrafen sich mit Abspielfehlern im hektischem Spielaufbau.

Ein Kopfball, den Wilhelmshavens Marcus Kubiak an den Pfosten setzte (34.), schien die Platzherren wach zu rütteln, denn sie versuchten nun, mit gezielten Aktionen mehr Torgefahr zu erzeugen. Das gelang zunächst nach einem tollen Spielzug über den enorm fleißigen Christoph Benkendorf, der Marius Bauer freispielte. Doch dessen Torschuss konnte Frisia-Torwart Tim Stahl unschädlich machen ( 36.).

Als kurz darauf die Aufmerksamkeit der Gäste-Abwehr bei zwei verletzten Spielern lag, die außerhalb des Spielfeldes behandelt wurden, reagierte Bauer am schnellsten. Eine Hereingabe von Ruff versenkte er in der 45. Minute mit einem spektakulären Seitfallrückzieher zur ASV-Führung.

Zwei halbe Torchancen

Durch frühes Angreifen versuchten die Wilhelmshavener nach dem Seitenwechsel, die Platzherren zu Fehlern zu zwingen. Doch mehr als zwei halbe Tormöglichkeiten waren die Schüsse von Lars Sommer (55.) und Nico Pabst (63.) auf das Tor von Alexander Lohrey nicht. Die schwachen Angriffsversuche der Gäste mündeten zwar immer wieder in Konter des ASV, doch auch diese waren alles andere als gefährlich.

Fast an der Eckfahne wollte Marius Bauer kurz vor Ende der Spielzeit die Begegnung zunächst über die Zeit bringen. Kurz entschlossen überlegte er es sich jedoch anders, tanzte zwei Gegenspieler aus und kam über die Grundlinie Richtung Gäste-Tor. Ein Querpass zu Malte Horn, und dieser brauchte in der 88. Minute nur noch zum 2:0 einzuschieben. Der ASV hatte damit endgültig eine Begegnung gewonnen, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.

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