GROß KöHREN Dass sich auch Tiere mitunter nicht riechen können, erlebte die erste von insgesamt acht Gruppen während der ersten Reiterrallye des Reitclub „Sport“ Harpstedt im wahrsten Sinne des Wortes. Als Rainer Conrad, Harald Strasser, Anneke Sander, Nina Hermann und Hilka Meißner von den beiden Rallye-Organisatorinnen Nele und Lina Gonnermann pünktlich um 11 Uhr als erste Gruppe auf den 25 Kilometer langen Rundritt geschickt wurden, ahnten die Reiterinnen und Reiter noch nichts davon, dass Pferde und Schweine sich nun einmal nicht riechen können.

An der zweiten von sieben Stationen sollten die Reiter einen Eierlauf im Sattel absolvieren. Doch bis sie überhaupt dorthin kamen, verging die Zeit über das erwartete Maß hinaus. Der Grund: Auf einem Gehöft waren ein Deckeber und einige Sauen im Auslauf. Wer Pferde kennt, der weiß, dass diese von Natur aus einen weiten Bogen um die schnaufenden und streng duftenden Schweine machen wollen.

So dauerte es seine Zeit, bis jeder sein Pferd wieder auf Kurs und an der „Gefahrenstelle“ vorbei gebracht hatte. Mit ordentlicher Verspätung von einer Dreiviertelstunde traf die erste Gruppe dann an der Station ein.

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Nachdem die erste Sorge verschwunden war, nahmen den Vorfall alle gelassen. So konnte doch noch das Ziel erreicht werden, einen entspannenden Ritt bei schöner Herbstsonne zu genießen, die Geschicklichkeitsprüfungen wie Teebeutelweitwurf, Besenpolo, Kartoffellauf, die Beantwortung von Wissensfragen oder das Hufeisenwerfen zu absolvieren und die Veranstaltung als Spaßfaktor der besonderen Art zu verbuchen.

Am Ende freuten sich alle Gruppen, wieder auf der Reitanlage wohl behalten angekommen zu sein. Dort gab es nach der Punkteauswertung auch einige Präsente rund um den Reitsport. Natürlich erhielten die vierbeinigen Freunde auch ihren Teil in Form eines Leckerlis.

Mit einem Grillen endete der unterhaltsame Vereinsnachmittag. Und mit der Gewissheit, in zwei Jahren wieder eine Reiterrallye anzubieten, wie Pressewartin Maria Rauschenberger durchblicken ließ. Die drei Besten in der Gruppe bis einschließlich 17 Jahre waren Sabrina Krupp (39 Punkte), Kristin Häger und Jana Winter (beide 34 Punkte). In der Gruppe ab 18 lagen vorne Jana Möhlenhoff (39), Harald Straßer (37) und Sandra Wrona (36).

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