LANDKREIS In der Fußball-Kreisliga wurde der 15. Spieltag ausgetragen. Am Tabellenende hat sich nichts verändert.

VfL Stenum II – Delmenhorster TB 0:2. Beide Trainer waren sich in der Bewertung des Spielniveaus einig. Als schwach bezeichneten es sowohl Stenums Coach Mathias Trätmar als auch Gästetrainer Thorsten Sander. Bei den wiedrigen Bedingungen wäre aber auch nicht viel mehr möglich gewesen. So verzichteten beide Teams auf technische Kabinettstückchen und nahmen den Kampf an. Das gelang den Gästen besser, die mehr Torgefährlichkeit ausstrahlten und dafür belohnt wurden.

Tore: 0:1 Tiedemann (21.), 0:2 Kersnauskas (90. + 5).

FC HudeAhlhorner SV II 6:0. Nach zwei frühen Toren nahmen sich die Spieler des FC Hude eine Auszeit, in der sie sich mehr und mehr durch Meckereien die Konzentration nahmen. Erst eine entsprechende Pausenansprache von Peter Böschen brachte die Spieler wieder in die richtige Spur. Die Gäste hatten nach dem Seitenwechsel dem guten Huder Spiel nichts mehr entgegen zu setzen.

Tore: 1:0/2:0 Rump (1./8.), 3:0 Stopinsek (53.), 4:0 Bührmann (58.), 5:0 Schlarmann (65.), 6:0 Hedenkamp (73.).

SV Hicretspor – TSV Ippener 4:2. Gästetrainer Uwe Nüsse war erbost über die Leistung von Schiedsrichter Koch, der seiner Mannschaft mindestens zwei klare Elfmeter verweigert hätte. Außerdem wäre die rote Karte gegen seinen Spieler Krasniqi „ein Witz“ gewesen und gegen Hicrestpors Alpay hätte Koch nicht den Mut gehabt, diesem Rot zu geben. Ein Remis hätte dem Spielverlauf seiner Meinung nach eher entsprochen. Erst in der Schlussminute wurde die Partie letztlich entschieden.

Tore: 0:1 Maloul (3.), 1:1 Öser (55.), 2:1 Göbers (70.), 3:1 Erdem (85.), 3:2 Igde (88./ET), 4:2 Erdem (90.).

TSV GanderkeseeSV Achternmeer 5:3. „Wir haben nicht an unserem Limit gespielt. Das wärte aber nötig gewesen, um gegen spielstarke Platzherren gewinnen zu können“, meinte Achternmeers Trainer Andre Haake. Seine Mannschaft habe den ersten Abschnitt völlig verschlafen und nicht aggressiv genug agiert. Nach einem Drei-Tore-Rückstand rafften sich die Gäste noch einmal auf und stellten Anschluss wieder her, ehe die Partie in der Schlussminute entschieden wurde. „Ein Unentschieden wäre aber sehr glücklich für uns gewesen“, sagte Haake.

Tore: 1:0 Dietrich (23.), 2:0 Reis (55.), 2:1 Maaser (60.), 3:1 Reis (67.), 4:1 Lachmund (75.), 4:2 Maaser (83.), 4:3 Sengstake (87.), 5:3 Lachmund (90.).

SVG BerneTuS Hasbergen 9:2. Nach gut einer halben Stunde hatten die Platzherren schon fünf Tore vorgelegt und diese einseitige Begegnung entschieden. Besonders profitierte die Mannschaft aus der Wesermarsch von Beilken, der einen Hattrick erzielte. In der Folge war der Tabellenzweite zwar weiterhin dominant, ging aber teilweise fahrlässig mit seinen Tormöglichkeiten um. Später besann er sich aber wieder, nahm die Begegnung wieder ernst und baute die Führung aus.

Tore: 1:0 Röhrl (2.), 2:0 Diers (9.), 3:0/4:0/5:0 Beilken (15./16./32.), 6:0 Diers (40.), 6:1 Giza (43.), 7:1 Röhrl (63.), 8:1 Lawerenz (72.), 9:1 Beilken (83.), 9:2 Korfmann (90.).

VfL WildeshausenTV Munderloh 4:3. „Das war ein schönes Spiel für die Zuschauer. Mit einigen Stockfehlern meiner Mannschaft war ich nicht einverstanden“, meinte Wildeshausens Trainer Jürgen Gaden. Schwungvoll begann sein Team und drohte die Gäste zu überrollen. Ein dicker Patzer von Maik Plautz erlaubte Tobias Kern die frühe Führung (2.). Weitere Möglichkeiten vergaben die Platzherren aber leichtfertig und in der Folge übernahmen die Gäste das Kommando. Der Ausgleich war die logische Folge. Aljoscha Kunze konnte nach einem Eckball einköpfen. Dabei sah Torhüter Niester nicht besonders gut aus. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der VfL etwas mehr vom Spiel. Aber wie schon vorher war das nur eine kurze Phase und erneut war Munderloh am Drücker. Das Team erzielte das 2:1. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Wildeshauser Flege und Büttelmann trafen aus großer Entfernung und drehten das Spiel

erneut. Doch die Moral stimmte bei beiden Mannschaften, denn die Gäste boten dem Tabellenführer Paroli und griffen vehement an. Dabei gingen sie zielstrebig zur Sache und hatten Möglichkeiten. Heiko Schwarting sorgte für den Ausgleich, als er nach einem Wildeshauser Angriff schnell steil geschickt wurde und Torhüter Carsten Niester keine Abwehrmöglichkeit ließ. In der 83. Minute verpasste Munderlohs Eike Janßen den erneuten Führungstreffer, als er einen Ball, der vom Pfosten zurücksprang, nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Das machte wenige Minuten später Wildeshausens Torjäger Kai Schmale besser. In unnachahmlicher Manier leitete er unter großer Bedrängnis einen Ball ins Gästetor. Der Jubel war groß, als Schiedsrichter Hohnhorst die Begegnung abpfiff. Diese fand mit Wildeshausen einen Sieger, der in einem ansprechenden Spiel mehr Glück hatte. So sah es auch Munderlohs Trainer Torsten Voigt, der selber nicht mitwirken konnte: „Meine

Mannschaft hat gut gespielt, aber unglücklich verloren.“

Tore: 1:0 Kern (2.), 1:1 Kunze (28.), 1:2 T. Köhler (63.), 2:2 Flege (65.), 3:2 Büttelmann (69.), 3:3 Schwarting (77.), 4:3 Schmale (85.).

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