Sandkrug Hochspannung bis zum letzten Spiel herrschte am Sonntag während der Zwischenrunde der Futsal-Kreismeisterschaft. Für eine Mannschaft allerdings war zu diesem Zeitpunkt der Zug ins Halbfinale bereits abgefahren – und das völlig überraschend. Mit dem Oberligisten SV Atlas Delmenhorst schied die höchstspielende Mannschaft des Fußballkreises und somit einer der Favoriten aus.

Dabei schmerzte den Atlas-Verantwortlichen die Verletzung von Jannik Vollmer wesentlich mehr als das sportliche Abschneiden bei diesem Turnier. Vollmer zog sich am Samstag während der Vorrunde einen Mittelfußbruch zu und muss nun eine dreimonatige Zwangspause einlegen. „Seine Verletzung überschattet alles“, bedauerte Teammanager Bastian Fuhrken. Darüber, dass seine Mannschaft die Zwischenrunde am Sonntag ohne jeglichen Punktgewinn abschloss, war Co-Trainer Marco Büsing dennoch enttäuscht: „Wir verteidigen nicht gut und machen vorne unsere Dinger nicht rein.“

Die Schwäche vor dem gegnerischen Tor wäre beinahe auch dem Bezirksliga-Tabellenführer VfL Wildeshausen zum Verhängnis geworden. Die von Co-Trainer Patrick Meyer betreuten Wildeshauser erzielten am Sonntag nur drei Treffer, blieben in den letzten beiden Zwischenrundenspielen ohne Torerfolg. Dennoch reichte das torlose Remis im abschließenden Match gegen Ligarivale SV Baris, um als Gruppenzweiter ins Halbfinale einzuziehen.

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Da die Delmenhorster mit einem Sieg am VfL hätten vorbeiziehen können, entwickelte sich ein packendes Match. Mehrmals war es VfL-Torhüter Felix Dittrich, der mit starken Paraden gegen die Baris-Angreifer einen Rückstand verhinderte. „Am Ende hatten wir einfach Pech, dennoch hat mein Team ein gutes Turnier gespielt“, sagte Baris-Trainer Önder Caki. Als Gruppensieger setzte sich der FC Hude durch, der punktgleich mit Wildeshausen war, aber das bessere Torverhältnis aufwies.

Nicht weniger spannend ging es in der anderen Gruppe zu. Hier lieferten sich die beiden späteren Turnierfinalisten Ahlhorner SV und Harpstedter TB sowie der VfL Stenum einen packenden Dreikampf. Im vorletzten Spiel stießen die Ahlhorner nach Toren von Bassal Ibrahim und Liridon Stublla mit einem 2:0-Sieg gegen den TSV Ganderkesee die Tür zum Halbfinale weit auf. Abschließend reichte sogar schon ein 0:0 gegen Wardenburg zum Gruppensieg. Zuvor hatte der VfL Stenum knapp mit 1:0 gegen Harpstedt gewonnen. Der eine Treffer von Ole Braun war für den VfL aber zu wenig. Beide Teams waren jetzt zwar punktgleich, doch der HTB kam aufgrund des besseren Torverhältnisses weiter. „Das war zum Abschluss aber ein super Spiel“, urteilte Stenums Trainer Thomas Baake. Im Gegensatz zu einigen anderen Trainerkollegen outete sich Baake durchaus als Fan von Futsal. „Es macht Spaß, und die Jungs haben Bock drauf“, erklärte der VfL-Trainer.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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