Sandkrug Nach acht Jahren bei der HSG Delmenhorst ist das Derby gegen seinen ehemaligen Verein natürlich noch immer ein besonderes für Andre Haake – auch wenn er nun schon in seiner zweiten Saison für die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug spielt. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Duell an diesem Samstag (19.30 Uhr) in Sandkrug. „Ich weiß von vielen Delmenhorstern, dass sie vorbeikommen werden und auch viele Bekannte haben für das Spiel zugesagt“, freut sich Haake.

Genau wie alle anderen TSG-Akteure hofft er, dass man den Heimsieg (28:24) aus dem letzten Jahr wiederholen kann. „Ein bisschen hängt es natürlich auch von der Tagesform ab. Aber wir sind breiter aufgestellt als Delmenhorst – und das könnte am Ende ausschlaggebend sein“, meint Haake. Sein Trainer Hauke Rickels spricht derweil von einem „50-50-Spiel mit Heimvorteil“. Entscheidend werde sein, dass alle Spieler ihre Emotionen im Griff haben. „Dazu muss man den absoluten Siegeswillen an den Tag legen“, fordert Rickels, der auf einen vollbesetzten Kader zurückgreifen kann.

Keine Überraschungen

Auf Delmenhorster Seite stehen dagegen hinter den Einsätzen von Torben Sudau und Tim Coors noch Fragezeichen. „Tim und auch Jörn Janßen müssen wir von Beginn an in den Griff bekommen“, weiß auch Haake, der nicht der einzige Sandkruger mit Delmenhorster Vergangenheit ist. Auch Kevin Larisch spielte bereits für die HSG, kam aber ebenfalls vor gut einem Jahr zur TSG und spielt nun in seiner zweiten Saison dort.

Eine große Überraschung wird es im Derby nicht geben. Beide Mannschaften kennen sich, die Spieler haben schon etliche Duelle gegeneinander gespielt. „Das geht bis in den Jugendbereich zurück“, sagt Rickels. Und auch Haake glaubt nicht daran, das man den Gegner überrumpeln könne. „Wir haben zwei, drei neue Spielzüge eingeübt. Aber letztendlich kommt es hauptsächlich darauf an, dass wir konzentriert spielen und vor allem die einfachen Tore machen“, sagt der 34-Jährige.

Während die Sandkruger zuversichtlich in die Partie gehen, kennen die Delmenhorster nur eine Marschroute. „Die Spieler wissen, dass sie noch etwas gut zu machen haben und werden alles daransetzen, dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen,“ sagt HSG-Trainer Jörg Rademacher mit Blick auf das Spiel vor etwas mehr als einem Jahr. Die TSG habe bereits bewiesen, dass man ein gutes Team habe, „das mit unserer Mannschaft auf Augenhöhe spielen wird,“ zollt Rademacher dem Gegner seinen Respekt.

Noch besser eingespielt

Freuen können sich vor allem die Zuschauer in der Halle. „Sie erwarten natürlich, dass sie in diesem Derby etwas geboten bekommen. Und genau das sollen sie auch bekommen“, verspricht TSG-Trainer Rickels. Man wolle genau so ein Feuerwerk abbrennen wie vor einem Jahr. „Wir sind dieses Mal sogar noch besser eingespielt“, gibt sich der Coach zuversichtlich.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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