Sandkrug Sie haben gegen einen weiteren Favoriten eine gute Leistung gezeigt, standen am Ende aber wie schon in der Vorwoche gegen Tabellenführer OHV Aurich mit leeren Händen da: Eine 26:31 (14:19)-Heimniederlage kassierten die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug am Samstagabend gegen den TV Cloppenburg. Mit nunmehr 5:11 Punkten rutschen die TSG-Männer als Tabellenelfter wieder bedrohlich nah ran an die Abstiegszone.

„Cloppenburg war die stärkste Mannschaft, gegen die wir bislang gespielt haben. Trotzdem haben wir sie in der zweiten Halbzeit in Bedrängnis gebracht“, resümierte TSG-Trainer Hauke Rickels, der sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft über weite Strecken zufrieden zeigte. „Wenn man betrachtet, wer bei uns heute nicht dabei war und welche Möglichkeiten Cloppenburg hat, dann war das schon gut“, sagte Rickels.

Bei den Hausherren fehlte neben den Verletzten Robert Langner und Christian Wolf auch noch Marco Kirschen, der einen Tag vor der Partie Vater einer Tochter geworden war. Außerdem gingen mit Keno Lücken, Kevin Larisch und Mirko Menkens gleich drei Akteure angeschlagen in die Partie. Die Hausherren liefen von Anfang an einem Rückstand hinterher, der sich von 3:5 (8. Minute) auf 6:9 (17.) und 7:11 (20.) vergrößerte. Razvan Ghimes und Jonas Schepker verkürzten auf 9:11, doch danach musste die TSG den Favoriten bis zur Pause auf fünf Tore ziehen lassen. „In dieser Schwächephase haben wir zu ungeduldig abgeschlossen“, bemängelte Rickels, der seine Mannschaft in der Halbzeitpause noch einmal neu einstellte.

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Nach dem Seitenwechsel gelang dann auch eine starke Aufholjagd, zu der insbesondere der eingewechselte Torhüter Bo Rackemann hinter einer starken Deckung seinen Teil beitrug. „Er hat uns im Spiel gehalten“, lobte Rickels. Bis zur 52. Minute musste Rackemann nur sechs Mal hinter sich greifen. Mit fünf Toren in Folge erkämpfte sich die TSG den Ausgleich zum 25:25. „Da haben wir alles richtig gemacht“, hielt Rickels fest, bedauerte aber in der Schlussphase, „dass uns ein wenig die Kraft gefehlt hat“. Hinzu kamen einige unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die ihren Teil dazu beitrugen, dass sich die Gäste wieder auf 28:25 absetzten. Einen Vorwurf machte Rickels den Unparteiischen aber nicht. „Ich möchte nicht mit ihnen tauschen. Und die Bälle haben wir selbst verworfen“, sagte der TSG-Coach. Als sich sein Team in Unterzahl das 26:30 fing, war die Partie endgültig entschieden.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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