Sandkrug Die Rückfahrt aus Rotenburg haben sich die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch beim TuS Rotenburg musste sich das Team von Trainer Hauke Rickels klar mit 16:23 (6:10) geschlagen geben. „Wir haben uns deutlich mehr vorgenommen, sind aber kaum zum Zug gekommen“, meinte der enttäuschte Coach.

Vor allem das Spiel ohne Backe habe seinem Team Probleme bereitet. „Aber das darf keine Ausrede sein“, so Rickels. Von Beginn an musste sein Team einem Rückstand hinterherlaufen. Die Gastgeber, die als einziges Oberliga-Team das Spielen ohne Backe gewohnt sind, lagen nach vier Minuten schon mit 3:0 vorne. Die TSG versuchte den Anschluss herzustellen, doch wurden zu viele Chancen vergeben.

„Wir haben im Spielaufbau gut angefangen, dann aber nicht konsequent genug gespielt“, kritisierte der Trainer die überhasteten Abschlüsse seines Teams. Bezeichnend dafür: Es dauerte bis zur 14. Minute bis die Gäste ein Tor aus dem Spiel heraus erzielen konnten. Andre Haake, der insgesamt sieben Tore warf, traf zum 3:5. Doch in der Folge passte bei der TSG kaum etwas zusammen und Rotenburg zog durch vier Treffer in Folge auf 9:3 davon (26. Minute).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die letzten Minuten vor der Pause gehörten aber den Landkreislern. „Wir hatten auch gute Phasen, in denen wir wieder etwas ran kommen konnten. Aber wenn man von Beginn an einem Rückstand hinterher laufen muss, macht es das nicht einfacher“, sagte Rickels. Dennoch schaffte es sein Team, bis zum Halbzeitpfiff durch Treffer von Haake (2) und Marco Kirschen den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen.

Die ersten Minuten im zweiten Durchgang konnten die Gäste noch mithalten, dann drehte Rotenburg auf und zog auf 17:10 davon (44.). Zwar konnte Razvan Ghimes die TSG wieder auf fünf Treffer heranbringen (12:17/46.), doch in der Schlussviertelstunde waren die Gäste chancenlos und mussten am Ende eine sehr deutliche Niederlage hinnehmen.

„Die Probleme lagen bei uns klar in der Spielführung. Alle müssen sich an die Spielidee halten und nicht ihre eigenen Ideen versuchen umzusetzen“, kritisierte Rickels und ergänzte: „Das Spiel nach vorne war grausam und unterirdisch. Ich habe gute Ansätze gesehen, aber dann haben wir zu schnell abgeschlossen.“ Aber auch etwas Positives konnte der TSG-Coach aus Rotenburg mitnehmen. „Die Abwehrarbeit war überzeugend. Wir haben alle Variationen gespielt, und da muss ich den Jungs ein Kompliment machen“, meinte Rickels.

Nun gilt es, den Fokus auf das letzte Saisonspiel kommende Woche gegen den VfL Fredenbeck zu legen. „Da haben wir noch etwas gutzumachen. Das Hinspiel haben wir ganz knapp verloren“, erinnert sich der Trainer. Da beide Mannschaften derzeit am Straucheln sind, habe man eine realistische Chance, dem Gegner für die Hinspiel-Schmach eins auszuwischen. „Die Jungs haben sich nach der Niederlage in Rotenburg so sehr geärgert, dass sie für das letzte Heimspiel hoch motiviert sind. Die werden im Training alles geben, um sich Einsatzzeiten zu erarbeiten“, ist sich Rickels sicher.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.