Sandkrug Geglänzt, gezittert, gekämpft – und am Ende gejubelt: Die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug machten am Samstagabend einiges durch, ehe der 26:25 (14:12)- Heimsieg gegen den VfL Edewecht in trockenen Tüchern war. Für das Team von TSG-Trainer Hauke Rickels war es somit ein erfolgreicher Start in die zweite Saisonhälfte. Das Hinspiel in Edewecht hatten die Sandkruger noch mit 22:24 verloren – in eigener Halle gelang ihnen nun die Revanche gegen die abstiegsbedrohten Ammerländer. Für die TSG sieht es nun mit 13:15 Punkten und Tabellenplatz acht sehr gut aus.

„Wir sind glücklich über die beiden Punkte“, hielt Rickels fest und fügte mit einem Blick auf die Tabelle hinzu: „Damit haben wir erst einmal ein wenig Luft nach unten.“ Der sechste Saisonsieg des Aufsteigers basierte einmal mehr auf einer hervorragenden Abwehrleistung. So kassierte die TSG, die sich erneut auf ihr starkes Torhüter-Tandem Jan-Peter Steffens und Hendrik Bruns verlassen konnte, bis zur 45. Minute lediglich 16 Gegentreffer und führte zu diesem Zeitpunkt deutlich mit 21:16. Bezeichnenderweise ging der 21. Treffer der Hausherren auf das Konto von Kreisläufer Till Schinnerer, der mit insgesamt neun Toren nicht nur erfolgreichster Schütze der TSG war, sondern auch noch eine überragende Wurfquote von 90 Prozent aufwies. „Till hat wirklich ein ganz starkes Spiel gemacht“, lobte Rickels seinen Schützling, der auch die Abwehr zusammenhielt.

Dennoch wurde es in der Schlussphase spannend, weil bei der TSG die Konzentration kurzzeitig nachließ. In den folgenden achteinhalb Minuten gelang den Sandkrugern nur ein Treffer, während die Ammerländer immer näher herankamen und durch Tobias Meyer den Ausgleich zum 22:22 (54. Minute) warfen.

Rickels reagierte, nahm eine Auszeit und appellierte an seine Mannschaft, mit großem Willen noch einmal dagegenzuhalten. Die TSG-Spieler schienen die Ansage verstanden zu haben: Mit zwei ganz wichtigen Treffern holten Schinnerer und Mirko Menkens die Führung zum 24:22 zurück. Anschließend ging es hin und her. Schinnerer markierte den letzten TSG-Treffer zum 26:24, 75 Sekunden vor Schluss verkürzte Sven Ahlers. Edewecht bekam sogar noch die Ausgleichschance, doch die TSG-Abwehr blockte den Wurf des VfL ab.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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