Sandkrug Den Wiederaufstieg in die Oberliga hatten die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug bereits eine Woche zuvor perfekt gemacht, als sie sich die Vizemeisterschaft in der Verbandsliga sicherten. Am Samstagabend folgte die rauschende Aufstiegsfeier, die am Sonntag mit einem Frühschoppen fortgesetzt wurde. Dass das letzte Saisonheimspiel gegen den Meister HSG Delmenhorst mit 28:30 (11:17) knapp verloren ging, trübte die Feierfreude allenfalls kurz.

Vor der Partie wurden zunächst einige Mannschaftsmitglieder verabschiedet. Simon Carstens wird seine Handball-Laufbahn beenden. Marco Kirschen tritt ebenfalls kürzer, bleibt aber als Stand-by-Spieler erhalten. Boris Bruns wird sich künftig als Co-Trainer neben Andre Haake in der zweiten Mannschaft einbringen. Außerdem werden Physiotherapeutin Claudia Benz wegen einer beruflichen Veränderung und Teammanager Jannik Willmer (private Gründe) nicht länger zur Verfügung stehen. Für Willmer steht indes mit Frank Schwarzer bereits ein Nachfolger in den Startlöchern.

Im Spiel gegen Delmenhorst sahen die Zuschauer zwei unterschiedliche Halbzeiten. „Wir haben in der ersten Hälfte zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht und dadurch dem Gegner einfache Tore ermöglicht. Insgesamt 20 Fehlwürfe gegen eine Mannschaft wie Delmenhorst sind einfach zu viel“, resümierte TSG-Trainer Hauke Rickels. Mit der kämpferischen Leistung seines Teams gerade nach Wiederanpfiff zeigte sich der A-Lizenz-Inhaber aber zufrieden. „Da hat sich die Mannschaft nie hängen lassen und bravourös gekämpft.“

Im ersten Abschnitt bekam die TSG-Abwehr den Tabellenführer nur phasenweise in den Griff. Hauptursache für den klaren Pausenrückstand waren jedoch etliche Fehler im Spielaufbau und im Abschluss. Diese Ballgewinne nutzte das Team von Coach Jörg Rademacher wiederholt zu einfachen Kontertoren und setzte sich kontinuierlich ab.

Bis zum 12:21 durch Thies Kohrt dominierten die Delmenhorster das Spiel. Doch im Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration bei den Gästen mehr und mehr nach. Mit großem Einsatz kämpfte sich die TSG ins Spiel. Das Umschalten in die Offensive funktionierte nun immer besser, so dass sie die Hausherren Tor um Tor herankamen. Besonders Mirko Menkens und Simon Carstens zeigten ihre Torgefährlichkeit. Nach dem 25:27 durch Christian Wolf schien acht Minuten vor dem Ende sogar noch eine Wende möglich. Doch rechtzeitig zog der Meister die Zügel wieder etwas an. Fino Oetken per Strafwurf, Jörn Janßen und Stefan Timmermann sorgten mit ihren Toren zum 25:30 drei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten“, sagte Rademacher hinterher.

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