Sandkrug /Edewecht Auch wenn es schlussendlich nicht zur finalen Krönung gereicht hat, wird Christian Seidl die diesjährigen Offenen Ammerländer Meisterschaften in Edewecht nicht so schnell vergessen. Der Tennisspieler der TSG Hatten-Sandkrug kehrte vom DTB-Ranglistenturnier in der Altersklasse Männer 40 mit dem zweiten Platz zurück.

„Dafür liebe ich diesen Sport“, schwärmte Seidl hinterher. In der Tat hatte der TSG-Spieler ein richtig starkes Turnier gespielt. Am ersten Tag setzte sich der Hatter zunächst locker in zwei Sätzen gegen Marc Stermann vom SC Spelle/Venhaus durch (6:0, 6:1). Auch im Viertelfinale gelang ein glatter 2:0-Erfolg gegen Alexander Krebs vom Polizei SV Oldenburg (6:4, 6:0). Der zweite Turniertag begann für Seidl dann allerdings mit einem Missgeschick: Als er sich anmelden wollte, knickte er unglücklich um. Dennoch konnte er sein Halbfinalspiel gegen Christian Geiger (SC Spelle/Venhaus) mit 6:4, 6:2 für sich entscheiden und erreichte somit das Endspiel gegen den Topfavoriten und Vorjahressieger Arnd Grefe (Jade TG Wilhelmshaven).

Grefe spielt seit Jahren die höchste deutsche Klasse bei den Herren 30 und 40. „Er ist einer Liga mit Nicolas Kiefer oder Thomas Enqvist“, sagte Seidl über seinen Gegner. Doch davon ließ sich der TSGler kaum beeindrucken und spielte ein starkes Match. Im ersten Satz vergab er beim Stand von 5:4 jedoch einen Satzball. Es folgte ein langer Ballwechsel, an dessen Ende die Schmerzen im lädierten Fuß so groß wurden, dass Seidl aufgeben musste.

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„Es machte dann keinen Sinn mehr, auch wenn ich bis dahin mega stark war“, sagte der Hatter, der trotz des verlorenen Finals „irre viel Spaß“ hatte.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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