Sandkrug /Delmenhorst Mit dem Tabellenzweiten ATSV Habenhausen ist an diesem Wochenende das nächste Topteam der Handball-Oberliga bei der TSG Hatten-Sandkrug zu Gast. Die HSG Delmenhorst tritt derweil beim TSV Bremervörde an.

TSG Hatten-Sandkrug - ATSV Habenhausen (Samstag, 19.30 Uhr). Erst Spitzenreiter OHV Aurich, dann der Tabellendritte TV Cloppenburg, und jetzt die zweitplatzierten Habenhauser – die TSG empfängt die drei Topteams der Oberliga direkt hintereinander zu ihren Heimspielen. „Das sind drei Granaten, die alle dazu in der Lage sind, ans Tor zur Regionalliga anzuklopfen. Für die Zuschauer ist das natürlich sehr attraktiv, wobei ich mir diese Spiele lieber etwas mehr verteilt gewünscht hätte“, sagt TSG-Trainer Hauke Rickels.

Umso mehr hoffen die Sandkruger natürlich wieder auf die Unterstützung ihrer Fans. „Sie sollten alle in die Halle pilgern, um attraktiven Handballsport zu sehen. Die letzten Spiele waren schon gut besucht, auf diesen Zuspruch hoffen wir natürlich weiterhin“, möchte Hallensprecher Jürgen Steffens möglichst viele Zuschauer zu einem Besuch des Oberligaspiels in der Sporthalle an der Schultredde bewegen.

Verdient hätten es die TSG-Handballer, auch aufgrund ihrer sehr überzeugenden Leistungen im bisherigen Saisonverlauf. Nach dem unglücklichen Saisonstart mit drei knappen Niederlagen holte der Aufsteiger aus den folgenden sechs Partien eine positive Bilanz von 7:5 Punkten. Zuletzt fuhren die Sandkruger bei der SG Bremen/Hastedt mit 29:24 ihren ersten Auswärtssieg der Saison ein. Auch gegen den ATSV wolle man sich nicht verstecken. „Klar haben wir Respekt vor Habenhausen, aber wir werden ihnen die Punkte nicht einfach so mitgeben“, sagt Rickels.

Als Tabellenzweiter (13:5 Punkte) nehmen die Habenhauser dennoch klar die Favoritenrolle ein. „Das ist eine starke und eingespielte Truppe“, weiß Rickels. Zwischen den Pfosten verfügt der ATSV mit Olaf Abshagen und Daniel Sommerfeld über ein herausragendes Gespann. Auch auf dem Feld ist das Team von Trainer Matthias Ruckh, der als Spieler schon das TSG-Trikot zu Regionalligazeiten trug, überdurchschnittlich gut besetzt. Vor allem die Währmann-Brüder Mirco und Björn, Hauke Marien und Janik Schluroff stechen immer wieder hervor. „Wir werden versuchen, es ihnen so lange wie möglich schwer zu machen, und hoffen auch auf etwas Glück“, sagt Rickels. Er muss neben dem langzeitverletzten Robert Langner, der frühestens im neuen Jahr wieder zurückkehrt, noch auf Keno Lücken (Weisheitszahn-OP) verzichten. Dafür steht Christian Wolf wieder zur Verfügung.

TSV Bremervörde - HSG Delmenhorst (Samstag, 18 Uhr). Nach dem Sieg im Nachholspiel bei der SG Achim/Baden will das Team von HSG-Coach Jörg Rademacher nun beim Tabellenvorletzten nachlegen. Doch wird das alles andere als einfach, denn Bremervörde bezwang zuletzt den VfL Edewecht auswärts mit 27:26 und wird entsprechend selbstbewusst auflaufen. Adnan Salkic und Karol Moscinski sind die herausragenden Schützen im TSV-Team. Während bei der HSG Thies Kohrt und Niclas Schanthöfer aufgrund ihrer Verletzungen in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen, wird Keeper Mirco Lettmann wieder im Kader auftauchen. Hinter dem Einsatz von Philipp Freese steht berufsbedingt ein Fragezeichen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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