Sandkrug /Delmenhorst Ihre letzten Heimspiele des Jahres bestreiten die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug und der HSG Delmenhorst an diesem Samstag.

HSG Delmenhorst - HSG Schwanewede/Neuenkirchen (Samstag, 19.15 Uhr). Mit einem Erfolg gegen die punktgleichen Gäste möchte Delmenhorst seinen vierten Tabellenplatz verteidigen. Die Niederlage gegen die SG Achim/Baden vom letzten Wochenende wurde in den Trainingseinheiten aufgearbeitet, und so wird sich das Team von Coach Jörg Rademacher anders präsentieren als zuletzt. Allerdings haben die Gastgeber aufgrund einer Grippewelle personelle Probleme: Neben Lennard Witt und Torben Sudau ist auch Marko Babic angeschlagen. Aufpassen müssen die Delmenhorster auf die starke Offensive der Gäste. Mit den Top-Torschützen Tim Paltinat und Karlo Oroz verfügen sie über herausragende Spieler, die schon möglichst frühzeitig von der Deckung gebremst werden sollten.

TSG Hatten-Sandkrug - HSG Barnstorf/Diepholz (Samstag, 19.30 Uhr). „Es muss unbedingt ein Sieg her“, fordert TSG-Trainer Hauke Rickels vor dem letzten Heimspiel in diesem Jahr. „Damit wollen wir unsere Fans entschädigen. Entsprechend heiß sind wir alle vor der Begegnung“, so Rickels. Doch nicht nur zur Zufriedenheit der Zuschauer sollte ein Sieg her, sondern auch, um in Sachen Klassenerhalt den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren. Während die Gastgeber mit 4:18 Punkten Vorletzter sind, belegt die HSG mit nur drei Pluspunkten mehr den elften Rang – der den Verbleib in der Oberliga bedeuten würde.

Einfach wird das Spiel für die Sandkruger keinesfalls. Zusätzlich zum Erfolgsdruck kommt auch noch eine angespannte Personalsituation. „Bei einigen ist noch nicht sicher ob sie spielen können. Sie werden zwar versuchen, fit zu werden, aber wir müssen abwarten“, sagt Rickels. Fraglich ist der Einsatz von Kian Krause, Robert Langner und Mirko Menkens. „Das sind wichtige Spieler für uns, die auch mal eine Partie entscheiden können“, so der Trainer, der dennoch zuversichtlich bleibt. Denn: In der vergangenen Saison feierte die TSG zwei Siege gegen Barnstorf/Diepholz. Auch wenn es zuhause knapp war (28:27), hofft der Coach, dass seine Mannschaft sich wieder so gut präsentiert wie in der Vorsaison.

Gewarnt hat Rickels sein Team vor der starken 5:1-Abwehr der Gäste. Doch auch im Angriff ist die HSG nicht zu unterschätzen, sondern verfügt mit Jan Linne und Kevin Heemann über schnelle Spieler. Hinzu kommt Cedric Quader am Kreis, den man möglichst gut abschirmen muss. „Die haben viele erfahrene Spieler und setzen auf ihr Tempospiel. Wir müssen hellwach sein“, meint Rickels, der hofft, dass sein Team endlich wieder in Angriff und Abwehr eine starke Leistung zeigt. „Zuletzt war es immer entweder oder. Wir müssen es zusammenbringen“, fordert er.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.